Mrz
13

20 Jahre Atlas Gallery

Andreas Feininger, The Photojournalist, 1955 (printed 1992)
Gelatin silver print, signed, titled, dated, stamped and numbered by the photographer.
13.5 x 10.8 inch

 

 

Die Atlas Gallery, eine der führenden Photo-Galerien Londons, feiert 20-jähriges Bestehen: In einer furiosen Sonder-Ausstellung werden Arbeiten gezeigt von:

Rene Burri, John Dominus, William Klein, Floris Neususs, David Drebin and Jeremy Hunter, Edward Weston, Flip Schluke, Cindy Sherman, Adam Jeppeson, Dmitri Baltermants, Lillian Bassman, Bill Brandt, Henri Cartier-Bresson, Robert Doisneau, Frauke Eigen, Jacques-Henri Lartique, Danny Lyon, Steve Macleod, Frank Horvat, Dominique Tarle, Ruth Orkin, Leni Riefenstahl und Andre de Dienes.

Die Galeire wurde 1994 gegründet von Ben Burdett und ist spezialisiert auf Gegenwarts-Photographie mit einem Fokus auf Photo-Journalismus. Die Austellung geht bis zum 26. April 2014.

 

ATLAS Gallery
49 Dorset Street, London W1U 7NF
+44 (0)20 722 441 92
info@atlasgallery.com
www.atlasgallery.com
Mon – Fri 10am – 6pm . Sat 11am – 5pm Atlas Gallery

 

 

 

 

Mrz
11

Jimmy Nelson – Before They Pass Away

© Jimmy Nelson, Rock Of Rah
Rahlava Islands, Torba  Province, Vanuatu Islands, 2011

 

 

Jimmy Nelson – Before They Pass Away
Ausstellung bei Camera Work und CWC Gallery Berlin.

Buch im Verlag teNeues, ca. 400 Seiten mit ca. 500 Farb-Photographien, Euro 128.

 

Die beiden zusammengehörenden Berliner Photo-Galerien Camera Work und CWC Gallery präsentieren über 80 Photos von Jimmy Nelson. Before They Pass Away ist ihr Titel. Er beschreibt treffend das Leitmotiv. Der 1967 in Kent geborene Photo-Künstler bannt die letzten Völker, die ihre ursprüngliche Lebensform beibehalten konnten, aufs Papier.

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Mrz
05

Rolls-Royce Motor Cars – Strive for Perfection

Rolls-Royce Phantom II Continental Armaturentafel
Photo: Johannes Riedel © BMW Group

 

 

Rolls-Royce Motor Cars.
Begleitband zur Rolls-Royce-Ausstellung BMW Museum München.
240 Seiten mit 250 Farbabbildungen, Hirmer Verlag, München 2014, Euro 49,90.

 

Im Mai 1904 trafen sich Charles Stewart Rolls und Frederic Royce im Speisesaal des Midland Hotels in Manchester. Bei diesem gemeinsamen Diner legten sie den Grundstein für ein Automobil-Unternehmen, dessen Name noch heute als Inbegriff für das am besten verarbeitete Auto steht.

 

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Mrz
02

Karl Lagerfeld – Moderne Mythologie

Karl Lagerfeld, Moderne Mythologie, 2013
© 2013 Karl Lagerfeld

 

 

Karl Lagerfeld, Moderne Mythologie.
Ca. 38 x 30 cm, 96 Seiten, Steidl Verlag, Göttigen 2014, 48 Euro.

 

Im Jahr 2013 schuf Karl Lagerfeld eine Serie von Schwarz-Weiß-Photographien mit dem Titel Moderne Mythologie. Die Kunsthalle Hamburg zeigt sie gerade zusammen mit Bildern von Anselm Feuerbach (1829–1880). Auch der deutsche Maler, der nach Italien ging, um sich vom Licht des Mittelmeeres und der Architektur der Renaissance inspirieren zu lassen, schuf Werke zu Longus‘ Erzählung Daphnis und Chloë.

 

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Feb
26

Daphnis und Chloë – Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld, Moderne Mythologie, 2013
© 2013 Karl Lagerfeld

 

Longos, Daphnis und Chloë.
Mit Fotografien von Karl Lagerfeld.
152 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und Leseband, Steidl Verlag/ Hamburger Kunsthalle  Februar 2014, 15,80 Euro.

 

Daphnis und Chloë, diese Liebesgeschichte aus dem 2. Jahrhundert, gehört in unserer Ranking-verliebten Zeit zum sogenannten Kanon der Weltliteratur. Goethe hat gar empfohlen, die Erzählung einmal im Jahr zu lesen.

 

Die Handlung aus früher Zeit ist aktuell wie eh und je: Zwei Findelkinder werden aufgenommen von zwei verschiedenen Hirtenfamilien. Sie wachsen – ohne etwas voneinander zu ahnen – in der Idylle der Berge von Lesbos, dem heutigen Griechenland, auf.

 

Arbiter elegentiarum Karl Lagerfeld hat zu dem Plot aus der Antike im vergangenen Jahr Photos geschaffen, die zur Zeit in der Hamburger Kunsthalle zu sehen sind. Ein wunderschöner kleiner Band begleitet die Schau und bringt den Text des Romans in der klassischen Übersetzung von Friedrich Jacobs, erstmals erschienen 1832.

 

Longos verstand es in verzauberter Sprache, die Gefühle der Verliebten mit der sonnendurchtränkten Landschaft Griechenlands zu verweben:

 

Aber auch die Jahreszeit entflammte sie. Schon war das Ende des Frühlings und der Anfang des Sommers da, und alles stand im Flor; die Bäume mit Früchten, die Flur mit Saaten geschmückt. Süß war der Zikaden Gezirp, lieblich der Duft des Obstes, ergötzlich der Herden Geblök. Man hätte gemeint, daß auch die Flüsse sängen, wenn sie leise dahinglitten, und daß die Winde flöteten, wenn sie in die Pinien hauchten, und daß die Äpfel in Liebeslust zur Erde fielen, und die Sonne, der Schönheit Freundin, alles entkleide. Da stieg nun Daphnis, von allem dem durchglüht, in die Flüsse…

 

Karl Lagerfeld, Moderne Mythologie, 2013
© 2013 Karl Lagerfeld

 


Die sinnlich-ästhetischen Photographien von Karl Lagerfeld holen die Erzählung samt ihrer sprachlichen Erotik zurück ins einundzwanzigste Jahrhundert.

 

Auch wer es nicht in die Ausstellung in Hamburg schaffen sollte, findet in dem bibliophilen Büchlein ein Geschenk der Schönheit. Schönheit in Sprache und Photographie. Gestaltung und Verarbeitung.

 

Photos: Karl Lagerfeld.
Verlag: L.S.D.
Gedruckt by Steidl.

Das soll als Empfehlung genügen.

 

Karl Lagerfeld, Moderne Mythologie, 2013
© 2013 Karl Lagerfeld

 

 

 

Zu erwerben beim Buchhändler Ihres Vertrauens.

 

 

 

Feb
24

Feuerbachs Musen – Lagerfelds Models

Karl Lagerfeld, Moderne Mythologie, 2013
© 2013 Karl Lagerfeld

 

 

Karl Lagerfeld ist der zur Zeit wohl einflussreichste Stilgeber: Ob Mode, Buchgestaltung, innovatives Design – es scheint kaum etwas zu geben, an das sich der arbiter elegentiarum nicht wagt.

 

Jemand wie Karl Lagerfeld braucht natürlich Inspirationsquellen. Im vorigen Jahr ließ er sich von dem Maler Anselm Feuerbach (1829–1880) inspirieren. Feuerbach, einer der bedeutendsten deutschen Maler der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, lebte ab 1856 in Rom. Feuerbach schuf Bilder, in denen das italienische Licht sich mit antiker Schönheit verbindet.

 

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Feb
21

Ernst Jünger – Feldpostbriefe

Die Briefe von der Front zeigen einen draufgängerischen Ernst Jünger
© Klett-Cotta2014

 

 

Ernst Jünger, Feldpostbriefe an die Familie 1915-1918.
Hrsg. von Heimo Schwilk, 144 Seiten mit Photos, gebunden mit Schutzumschlag, Klett-Cotta 2014, 19,95 Euro.

 

»Liebe Eltern!
Ich schicke Euch gleichzeitig einen Brief, den ich heut Abend der Gulaschkanone mitgeben werde. Hoffentlich wird sie nicht zerballert«,
schreibt der 19jährige Kriegsfreiwillige Ernst Jünger in seinem wohl ersten Brief von der Front an seine Eltern.

 

Klett-Cotta, der Verlag dieses Jahrhundertautoren, veröffentlicht nun die Feldpostbriefe. Es sind dies die erhaltenen Briefe, Postkarten und Telegramme, die der spätere Schriftsteller aus dem Kriegseinsatz verschickte. Die meisten Antwortschreiben der Eltern gelten als verschollen. Das gilt bedauerlicherweise auch für die Briefe seines jüngeren Bruders Friedrich Georg. Bis auf einen Brief und eine Postkarte sind heute nur maschinenschriftliche  Auszüge erhalten. Der Bruder war sein Leben lang der erste und wichtigste Gesprächspartner für Ernst Jünger.

 

Auch von der Front des Schützengrabens vertraute er ihm wesentlich mehr an als den Eltern. Gegenüber dem Bruder spricht er auch von seinen Liebschaften oder seinen Eindrücken oder – seltener – Ängsten in diesem infernalischen Vernichtungskrieg. Bei den Eltern bleibt Ernst Jünger in einem super coolen, teils militärisch-schnoddrigen Tonfall. So als wolle er mit aller Gewalt beweisen, was für ein todesmutiger Held er ist. Der Vater war durch Bergbau zu Reichtum gelangt und konnte mit Mitte 40 aus dem Berufsleben aussteigen und seinen Spleens frönen. Neben dem Schachspiel war dies die Militärgeschichte. Insbesondere den Krieg gegen die Franzosen 1870/ 71 stellte er gern detailliert mit Zinnsoldaten nach und kannte den Verlauf der Schlachten auswendig.

 

Daher verwundert es nicht, wenn der Sohn Ernst, der über die gesamte Laufbahn ein miserabler Schüler war, seinem strengen Vater imponieren wollte. Erst kurz bevor sich Ernst freiwillig zum Kriegseinsatz meldete, hatte der Vater den Abenteurer aus der Fremdenlegion freigekauft. Ernst Jünger war zur Legion geflüchtet und hatte bereits nach vier Wochen genug von dem Drill, war geflohen und wurde erwischt. Der Vater ließ seine diplomatischen Kontakte und ein wenig Geld spielen und holte seinen unternehmungslustigen ältesten Sohn zurück.

 

Ernst schreibt in seinen Briefen an die Eltern vor allem von den eigenen Heldentaten. Daneben lässt er – wie beiläufig – einfließen, was er noch benötigt oder gern hätte, damit ihm der unkomfortable Frontaufenthalt ein wenig versüßt würde: »Schickt mir bitte ein paar Hosenträger und eine felsgraue Halsbinde. Auch Patentknöpfe und ein paar gute Zigarren. Bei meinen Kameraden kommen auch manchmal Büchsen mit Sülzfleisch u. A. an, die sehr gut schmecken«, lautet ein deutlicher Hinweis auf das, was dem jungen Krieger gefallen würde.

 

Der kleine Band mit der Feldpost Ernst Jüngers ergänzt die in den vergangenen Jahren erschienen Bände Kriegstagebuch 1914 – 1918, das die Original-Aufzeichnungen Jüngers enthält und die Historisch-kritische Ausgabe der Stahlgewitter. Nun kann der Leser en detail vergleichen, wie Jünger die Ereignisse für die verschiedenen Adressaten beschrieben hat.




Feb
15

Karl Lagerfeld – Parallele Gegensätze

Karl Lagerfeld, Selbstportrait, 2011
Aus der Serie Suite 3 Atelier Fendi
Inkjet auf Leinwand, 84 × 120 cm
© 2014 Karl Lagerfeld

 

 

Das Museum Folkwang zeigt den weltweiten arbiter elegentiarum No. 1 in der ganzen Bandbreite seines Schaffens. Karl Lagerfeld ist eben nicht nur Modemacher und Designer. Er gestaltet auch Bücher und ist ein angesehener Photograph und Zeichner.

Die Schau in Essen versteht sich mehr als Momentaufnahme denn als Retrospektive.

Karl Lagerfeld – Parallele Gegensätze. Fotografie – Buchkunst – Mode.
15. Februar – 11. Mai 2014.

Der Katalog erscheint im Steidl Verlag und kostet 20,- Euro.

 

Karl Lagerfeld, Zeichnung für die Ausstellung im Museum Folkwang 2014
KARL LAGERFELD Parallele Gegensätze
Fotografie – Buchkunst – Mode
Farbstift auf Papier
© 2014 Karl Lagerfeld

 

 

Karl Lagerfeld, Haß und Neid,1988
Aus der Serie Hommage à  Feininger
Inkjet auf Leinwand, 100 x 100 cm
© 2014 Karl Lagerfeld

 

 

 




Feb
13

Thomas Bernhard – 25. Todestag

20 Jahre nach dem Tod noch eine Erstausgabe: Bei Thomas Bernhard ist alles möglich
© Suhrkamp Verlag

 

Zum 25. Todestag des österreichischen Schriftstellers Thomas Bernhard am 12. Februar 2014 präsentieren wir Erzählungen, die in dieser Form erstmalig erst nach seinem Tod erschienen.


Nachdem sich der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard und sein Verleger, Suhrkamp-Chef Siegfried Unseld am 17. Januar 1985 in Wien getroffen hatten, notierte Unseld, es sei »blendende Stimmung« gewesen. Bernhard war nicht nur begnadeter Provokateur, sondern im Persönlichen nicht ganz unproblematisch. Manche nennen solche Menschen Choleriker, was Unselds zufriedenen Stoßseufzer verständlich macht.

 

Bernhard arbeitete gerade an seinem Roman Alte Meister, den er in wenigen Wochen abschließen wollte. Der Verleger hielt einen Publikations-Wunsch seines Star-Autoren fest: »Dann läge ihm doch sehr an einem Band ‚Goethe schtirbt‘ . Er enthielte die Texte ‚Goethe schtirbt‘. – ‚Wiedersehen‘. – ‚Montaigne‘. – Und zwei Stücke, die noch keinen Titel haben.Zu Lebzeiten ist es nichts geworden mit der Publikation dieses Buches. Viel zu sehr war Bernhard eingespannt. Das lag auch an dem öffentlichen Skandal, zu dem sich sein Theaterstück Heldenplatz bereits vor dessen Uraufführung 1988 entwickelt hatte. Insbesondere sogenannte konservative Kreise wollten massiv die Aufführung verhindern, weil das Stück das Ansehen Österreichs beschmutze. Etwa vier Wochen vor der Uraufführung  veröffentlichten die Neue Kronen Zeitung und die Wochenpresse unautorisierte Auszüge aus dem Stück. Doch damit nicht genug. Es war wohl eine Kampagne gegen Bernhards Stück. Denn die Zeitungen druckten Dialoge der Protagonisten ab, ohne dies kenntlich zu machen. So wurden die Zitate Bernhard selbst zugeschrieben. In einer riesigen Protestwelle wurde die Absetzung des Stückes verlangt; unter anderen von Wiens Bürgermeister Helmut Zilk, dem ehemaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky und dem Vizekanzler Alois Mock.


Dieses von Bernhard gewünschte Buch ist jetzt erschienen und beendet den Zustand der schweren Zugänglichkeit dieser Stücke. Goethe schtirbt und Montaigne waren 1982 in der deutschen Wochenzeitung Die Zeit erschienen. Wiedersehen schrieb Bernhard für den Katalog zur Internationalen Kunstausstellung Berlin 1982, und In Flammen aufgegangen. Reisebericht an einen einstigen Freund wurde vom Schauspielhaus Bochum publiziert.



Bernhard zeigt sich in diesen Texten in seiner ganzen sprachlichen Spielfreude. Die Anfangssätze der Texte brauchen meist eine ganze Seite. Der Leser wird hineingerissen in das atemberaubende, – ja atemraubende Stakkatotempo von Bernhards fulminanten Hasstiraden. Goethe schtirbt beginnt mit folgendem ersten Satz:


»Am Vormittag des Zweiundzwanzigsten ermahnte mich Riemer, bei meinem für halbzwei angesetzten Besuch Goethes einerseits leise, andererseits doch nicht zu leise mit dem Manne zu sprechen, von welchem jetzt nunmehr noch gesagt wurde, daß er der Größte der Nation und gleichzeitig auch der allergrößte unter allen Deutschen bis heute sei, denn einerseits höre er jetzt das eine geradezu erschreckend deutlich, das andere aber beinahe überhaupt nicht mehr und man wisse nicht, was er höre und was nicht und obwohl es das Schwierigste sei in der Unterhaltung mit dem auf seinem Sterbebett liegenden, die ganze Zeit mehr oder weniger bewegungslos in die Richtung auf das Fenster schauenden Genius, die angemessene Lautstärke in der eigenen Rede zu finden, sei es doch möglich, vor allem durch die allerhöchste Aufmerksamkeit der Sinne, in dieser nun tatsächlich nurmehr noch traurig machenden Unterhaltung genau jene Mitte zu finden, die dem jetzt für alle sichtbar an seinen Endpunkt angekommenen Geist entspreche.«


Bernhard entlässt seinen Leser auch in diesem posthumen Werk nicht ohne eine gehörige Österreich-Beschimpfung: »Ich träumte von Österreich mit solcher Intensität, weil ich daraus geflohen bin, von Österreich als von dem häßlichsten und lächerlichsten Land der Welt. Alles, das die Menschen in diesem Land immer als schön und bewundernswert empfunden haben, war nur mehr noch häßlich und lächerlich, ja immer nur abstoßend und ich fand nicht einen einzigen Punkt in diesem Österreich, der überhaupt akzeptabel gewesen wäre (…) Nur grauenhaft verstümmelte Städte, eine nichts als abschreckende Landschaft und in diesen verstümmelten Städten und in dieser abschreckenden Landschaft gemeine und verlogene und niederträchtige Menschen.«


Thomas Bernhard, Goethe schtirbt. Erzählungen. Suhrkamp Verlag Berlin 2010, 103 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Euro 19,90.

 

http://www.thomasbernhard.at/





Feb
09

Esprit Montmartre

Ausstellungs-Highlight in diesem Frühjahr: Esprit Montmartre
© Schirn Kunsthalle / Hirmer 2014

 

 

Esprit Montmartre. Die Bohème in Paris um 1900.
Ausstellung:
Schirn Kunsthalle Frankfurt 7. Februar – 1. Juni 2014.
Katalog:
Hirmer Verlag München 2014, 320 Seiten mit 290 Farbabbildungen, Atelier-Karte und historischen Photos, 49,90 Euro.

 

Kaum ein Ort wird heute mit einem Künstler-Bohème-Leben verbunden und verklärt wie der Montmartre. Und das nicht von ungefähr, sind doch die Namen der Künstler, die sich auf dem Hügel am Rande von Paris niederließen, Legende: Picasso, Toulouse-Lautrec, Modigliani, Max Jacob sind nur die Bekanntesten, denen sich mühelos ein weiteres Dutzend berühmter Maler und Schriftsteller hinzufügen ließe.

 

Die Ausstellung Esprit Montmartre – Die Bohème in Paris um 1900 in der Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet sich nun der Zeit zwischen der Mitte der 1880-er Jahre bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges, als viele der Künstler die Butte wieder verließen.

 

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