Jan
11

Libertalia – Die utopische Piratenrepublik

Ein Handbuch zur Piraterie: Libertalia – Die utopische Piratenrepublik
© Matthes & Seitz Berlin Verlag 2014

 

 

Daniel Defoe, Libertalia – Die utopische Piratenrepublik
Herausgegeben von Helge Meves, aus dem Englischen von David Meienreis und Arne Braun, 238 Seiten, gebunden, 22,90 Euro.

 

Der Matthes & Seitz Berlin Verlag bringt mit Libertalia – Die utopische Piratenrepublik ein kleines Handbuch über die Piraterie. Der Titel täuscht ein wenig über dessen Grandiosität: Es geht um viel mehr als eine Erzählung Daniel Defoes.


Der abenteuerlustige Edelmann Mission und der desillusionierte Priester Caraccioli geraten bei einer ihrer ersten Fahrten noch als Volontäre in ein Gefecht. Ihr Schiff scheint dem nicht gewachsen zu sein. Der Erste und der Zweite Kapitän werden durch den Kampf getötet, dazu noch drei der Offiziere. Als die Führung ihres Schiffes vakant ist und der Untergang droht, reißt Mission die Befehlsgewalt an sich, ernennt seinen Verbündeten Caraccioli zum Ersten Offizier und führt das Schiff zum Sieg.

 

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Jan
08

Elvis’ 80th Birthday

Elvis zelebriert Suspicious minds auf Hawaii

 

 

Zum 80. Geburtstag von Elvis Presley errinnert der DANDY-CLUB an den wohl größten Rock-Star aller Zeiten, Elvis Presley.

Dieser Ausschnitt von Suspicious Minds ist vom Konzert, das er 1977 auf Hawaii gab. Bis dahin hatten weltweit noch nie so viele Zuschauer einem Konzert im Fernsehen zugesehen, es sollen 1,3 Milliarden gewesen sein.

Wie auch immer – die Version ist grandios. HAPPY BIRTHDAY ELVIS, whereever you are!

 

 






Jan
03

Pierre Drieu la Rochelle à memoriam




Pierre Drieu la Rochelle ist am 3. Januar vor 122 Jahren geboren worden. Der französische Schriftsteller, Dandy, Frauenmann und Kollaborateur starb durch Suizid am 16. März 1945.


Wir erinnern mit einem kurzen Ausschnitt aus dem sehenswerten FilmLe Feu Follet (Das Irrlicht).


Louis Malle verfilmte 1963 den Roman, dessen Grundlage das Leben des ehemaligen Freundes von Drieu, Jacques Rigaut, ist: Dessen gesamte Biographie und hinterlassenes Werk kreisen nur um eines, den Suizid. So hadert die Romanfigur am Leben, erhält keine Nähe, keine echte Liebe. Das Leben als eitle Show, es dient lediglich zur Befriedigung von platten Eitelkeiten….


Ein grandioser Schwarz-Weiß-Film, der auch heute nichts von seiner essenziellen Wahrhaftigkeit verloren hat.
DANDY-CLUB-Empfehlung!





Dez
28

Edward B. Gordon – Tag und Nacht

Eine Doppelseite aus dem Buch: Between Hours, Berlin 2013
© Edward B. Gordon 2013

 

 

 

Edward B. Gordon, Tag und Nacht und die Zeit dazwischen.
Tägliche Beobachtungen eines Malers.
Kein & Aber Verlag, Zürich, Berlin 2014, 192 Seiten, Ppb., 24,90 Euro (D).

 

 

Edward B. Gordon ist zu DEM Berlin-Maler avanciert. Seine Idee, jeden Tag ein Bild von der Stadt, in der er lebt, zu malen und dann anschließend im Internet zu versteigern, hat ihn zum Chronisten eines Lebensgefühls – und bekannt – gemacht. Nun erscheint sein zweites Buch mit seinen Bildern.


Als 2012 sein erstes Buch mit Berlin-Bildern erschien, passierte erstmal nicht so richtig viel. Der Band, für einen Bild-Band in eher ungewöhnlich kleinem Format – wurde erst durch eine Reihe von begeisterten Rezensionen bekannt. Darunter der inzwischen verstorbene Feuilleton-Chef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Frank Schirrmacher und der DANDY-CLUB.

 

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Dez
22

Immanuel Kant – Köche ohne Zunge

Der Philosoph Immanuel Kant (1724-1804)

 

 

Immanuel Kant, Köche ohne Zunge.
Notizen aus dem Nachlass, ausgewählt und mit einem Vorwort von Jens Kulemkampff, 100 Seiten, gebunden in Leinen, L.S.D. Verlag 2014, 14,80 Euro (D).

 

 

Jens Kulenkampff bringt ein Bändchen heraus mit Aphorismen von Immanuel Kant. Dass das ein Wagnis ist, schreibt er selbst in seinem Vorwort.


Der Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) war ein systematischer Arbeiter und Autor. Sein selbst-definierter, hehrer Anspruch war kein geringerer, als eine Gesamt-Philosophie zu schaffen, die Felder wie die erst später so bezeichnete Erkenntnistheorie, die Ethik und Ästhetik-Lehre mit einschloss. Heute ist er vor allem bekannt als erster Aufklärer: »Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit«, definierte der Königsberger Professor.

 

Jens Kulenkampff sammelte Geistesblitze des Philosophen, die der meist an den Rand von Manuskripten schrieb oder auf einen seiner unzähligen Zettel notierte. Gewagt ist sein Unterfangen, weil diese Sätze – naturgemäß – aus ihrem Zusammenhang gerissen wurden. Der Leser dieser kleinen Zitaten-Sammlung kennt nicht den geistigen Ort, an dem sein Schöpfer die Sentenzen sah und schließlich formuliert hat. Dennoch sind die Aperçus lesenswert, erhellend. Es macht Spaß, sich auf sie einzulassen. Dafür benötigt man weder ein abgeschlossenes Philosophie-Studium, noch muss man genau wissen, in welchem philosophischen Überbau Kant denn das Thema gesehen hat. – Wohl eher im Gegenteil. Letztlich sind es doch Bücher wie das vorliegende, die dem normalen Leser die Berührungsängste vor der Philosophie nehmen.

 

Entstanden ist ein weiterer wohlfeiler kleiner Band in der intelligenten und schön gestalteten Buchreihe aus dem L.S.D. Verlag. Hier kommen erstklassige Buchgestaltung, Druck bei Steidl und Auswahl von Cheflektor Karl Lagerfeld zusammen. Punkt. Absatz.

 

Einige Kostproben aus dem Buch:

Aus dem Charakter müssen wir den Menschen beurteilen, nicht aus seinen Handlungen.

Sollte man nicht sagen: alle Schönheit in der Natur nur die Melodie, und in der intellektualen Welt ist der Takt?

Wenn wir einen wegen Mangel des Geschmacks beschuldigen, so sagen wir nicht, dass es ihm nicht schmecke, sondern, dass es anderen nicht schmecke.

Gedankenlosigkeit ist bloß der Mangel der Aufmerksamkeit auf sich selbst.

Ein Mann muss einige Geringschätzigkeit in Ansehung seines Putzes zeigen, es muss zu sehen sein, dass er den Hut getragen habe. Seine Manschetten müssen ihn nicht beunruhigen.

 

 


 





Dez
18

Bruce Weber – All American XIV

Die Atmosphäre des Italien der 1960er Jahre:
© All-American XIV – Affairs of the Heart by Bruce Weber.
Photo © Paolo Di Paolo

 

 

Bruce Weber, All American XIV – Affairs of the Heart.
Ca. 200 Seiten mit ca. 200 Abbildungen, Softcover im Schuber, teNeues 2014, 98 Euro (D).

 

 

Bruce Weber, US-Photograph und Filmemacher, publiziert seit nunmehr 13 Jahren seine aufwendige Buchreihe All-American, – ein umfassendes Kompendium des US-Alltages, seiner Künstler, Sportler und vieler, die das Leben schöner, bunter oder interessanter machen. In All-American XIV – Affaires of the Heart zeigt er einen Katalog der Facetten der Liebe.

 


Die neueste Ausgabe der hoch gelobten Buchreihe thematisiert das, was Menschen lieben in vielfältigen Formen. Bruce Weber steuert drei eigene Photo-Stories bei. Eine widmet sich den Tibet-Doggen, einer seltenen und in Europa kaum verbreiteten Hunderasse. Eine photographisch wie journalistisch gelungene Geschichte portraitiert den pensionierten New Yorker Detective William Fischer.

 

 

 

Eine Tibetdogge ruht sich standesgemäß aus:
© All-American XIV – Affairs of the Heart by Bruce Weber.
Photo © Bruce Weber

 

 

 

Überhaupt überzeugen das Gesamt-Konzept der ganzen Buchreihe wie das Niveau der einzelnen Beiträge. Wenn in der 14. Ausgabe Poppy de Villeneuve, die wie Weber selbst Photographin und Filmemacherin ist, nach Harbor Springs zurückkehrt, wo sie einen Teil ihrer Kindheit verbracht hat, dann entsteht eine Story, die ans Herz geht. Die Fülle der einzelnen Geschichten wie deren ungewöhnliche Ausführlichkeit lassen einen das Buch immer wieder zur Hand nehmen, – und sei es, um sich in den schönen Photostrecken zu verlieren.

 

 

Passend zum Inhalt ist die Gestaltung von Band XIV: Auf grobes Papier gedruckt, kommen die Photos bewusst journalistisch daher. Das Papier erinnert an eine Zeitung. Die Handhabung des Bandes wird durch das geringe Gewicht mit der geklebten Bindung erleichtert. Den bibliophilen Touch erhält das Buch durch den hochwertigen und haptisch ansprechenden Schuber.

 

 

Ein weiterer sammelwürdiger Band in dieser außergewöhnlichen Buchreihe, die ein Portfolio außergewöhnlicher Menschen des Landes ist, dessen Kultur immer stärker weltweit kopiert wird.

 

 

Pferdesport hat eine große Tradition an einem College
© All-American XIV – Affairs of the Heart by Bruce Weber.
Photo © Lisa Eisner

 

 

 

 

Journalismus de luxe: Das auf leichtes Papier gedruckte Softcover-Buch kommt in einem robusten Schuber daher.
© All-American XIV – Affairs of the Heart by Bruce Weber.
Photo © Flip Schulte





Dez
15

André Malraux und das imaginäre Museum

Kunstgeschichte spannend erzählt: Walter Grasskamps Studie über ein berühmtes Photo Malraux’
© C.H. Beck Verlag 2014

 

 

 

Walter Grasskamp, André Malraux und das imaginäre Museum
232 Seiten mit 65 Abbildungen, geb. mit Schutzumschlag und Leseband, C.H. Beck Verlag 2014, 29,95 Euro (D)

 

 

Die Etikettierung als Ikonografie wird in der Photographie gerade überstrapaziert. Eine Aufnahme des französischen Schriftstellers und einstmaligen Kultusministers André Malraux könnte diesen Titel wirklich verdienen. Eine lesenswerte Studie von Walter Grasskamp seziert das Photo, seine Bezüge und Geschichte.

 


Am 19.Juni 1954 erschien in Paris Match eine Reportage über den Autoren, Widerstandskämpfer und Aktivisten André Malraux, zu der Maurice Jarnoux Schwarz-Weiß-Aufnahmen beisteuerte. Eines dieser beeindruckenden Bilder sollte fortan Photo-Geschichte schreiben: Der 53jährige Malraux steht inmitten seines Salons, vor einem doppelten Flügel. Scheinbar konzentriert betrachtet er eine Doppelseite aus einem Photo-Buch. Die übrigen Doppelblätter liegen vor ihm sauber aufgereiht auf dem Boden. Malraux, der dandy, ist wie stets exzellent gekleidet, Hat ein bein leicht angewinkelt, was seine Konzentration noch größer erscheinen lässt.

 

 

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Dez
12

Saul Leiter – Retrospektive in Frankfurt

Saul Leiter, Straw Hat, etwa 1955
© Saul Leiter, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York

 

 

 

Das Fotografie Forum Frankfurt präsentiert die grandiose Saul Leiter Retrospektive. Die bedeutende Ausstellung macht nach Hamburg nun Station in Frankfurt am Main.

 

 

Nachdem die Schau in den Hamburger Deichtorhallen für Furore sorgte, gastiert sie nun am Main. Saul Leiter war ein Pionier der Photokunst, weil er der Farbphotographie bereits in den 1960er und 1970er Jahren einen künstlerischen Stellenwert beimaß, als diese noch Naserümpfen erzeugte.

 

 

Der 1923 in Pittsburgh Geborene sah sich früh als Maler an. Das ist auch seinen Photoarbeiten anzumerken, die teilweise großflächig übermalt oder umgestaltet sind. Bei Leiter verschwimmt jedweder Gegensatz von Malerei und Photographie. Begonnen hat Saul Leiter nach dem Zweiten Weltkrieg im künstlerischen Underground Manhattans, der damals tatsächlich noch avantgardistisch war. Er nutzte die Farbphotographie dann konsequent ab den 1970er Jahren für außergewöhnliche Straßenaufnahmen, die auf ganz unabhängige Art von der Urbanität New Yorks sprechen: Unscharfe

 

 

Bewegungen, angeschnittene Personen, die dem Bild nur seine Aura geben. Leiters Straßenphotographie steht wohl vor dem Durchbruch. Sie ist Photographie, intendiert dabei so viele Eigenschaften von Malerei, dass der Betrachter fasziniert ist von der Urbanität des Bildes, die über die Urbanität des abgebildeten Raumes noch hinausweist.

 


 

 

 

Saul Leiter, Harlem, 1960
© Saul Leiter, Courtesy Saul Leiter, Howard Greenberg Gallery, New York

 

 

Der begleitende Katalog erschien im Kehrer Verlag, Heidelberg. Herausgegeben von Ingo Taubhorn und Brigitte Woischnik. Festeinband mit Schutzumschlag, etwa 300 Seiten , 80 Farb- und 40 S/ W-Abbildungen., Deutsch/ Englisch, Euro 49,90.

 

 

Fotografie Forum Frankfurt

T +49 (0)69-291726

contact@fffrankfurt.org
www.fffrankfurt.org

Di-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr

FFF Fotografie Forum Frankfurt

 

Dez
02

Botho Strauß zum 70. Geburtstag

Ein großes Buch – so klein: Botho Strauß’ Herkunft
© Hanser Verlag 2014

 

 

 

Der DANDY-CLUB gratuliert Botho Strauß zum 70. Geburtstag.

 

Wir empfehlen sein jüngstes Buch:
Botho Strauß, Herkunft.
96 Seiten, geb. in Leinen mit Prägung. Hanser Verlag 2014, 14,90 Euro.

 

 

Eine kleine Sensation im an Herausragendem nicht armen Bücher-Herbst 2014: Botho Strauß erzählt in Herkunft von seinen Wurzeln: Entstanden ist ein kleines Büchlein voller Liebe zum toten Vater – und ohne eine Illusion, wie stark die Herkunft den Schriftsteller bis heute prägt.


Botho Strauß sollte vor zwanzig Jahren verfemt werden. Sein Essay Anschwellender Bocksgesang führte noch einmal zu den Reflexen der alten Bundesrepublik, deren lauteste Intellektuelle vor allem als ideologisch korrekte Nazi-Jäger wahrgenommen werden wollten.

 

Nun ist alles anders. In den vergangenen Monaten erschienen gleich zwei Anthologien von Botho Strauß, deren Herausgeber mit profunden Texten ihre Affinität zum Werk des Dichters erläutern. Wer als Journalist vom Dramatiker in sein Refugium in die Uckermark eingeladen wird, um von dessen Leben dort zu berichten, ist geadelt.

 

Einfühlsam, in seiner Wortwahl beinahe vorsichtig herantastend, ist es vor allem der Vater, den Botho Strauß mit dessen Habitus schildert. Ein aus dem Ersten Weltkrieg versehrter geradliniger Mann, der äußersten Wert auf Umgangsformen legte und dessen Tagesablauf von Ritualen bestimmt war. Der Vater, Jahrgang 1890, wirkte in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg in Bad Ems derart aus der Zeit gefallen, dass sich der jugendliche Sohn für ihn schämte.

 

Wie schimpflich aber, daß ich mich so genierte, wenn ich ihm mit meinem Kameraden auf dem Schulweg begegnete, wenn er mir entgegenkam auf dem Rückweg von seinem Morgenspaziergang und ich nicht wagte, ihn unbefangen zu grüßen.


So ist Herkunft auch zu lesen als eine späte Entschuldigung und als Dank für all das, was der Schriftsteller dem Vater zu danken hat.

 

Ohne Wertung schildert er die Summe der Gepflogenheiten, die den Tag der Eltern zusammenhielten. Berührend liest sich die Schilderung der Hände des Vaters:

 

Ich kenne sie nicht als Faust, und ich kenne seine zehn Finger nicht tief ineinander gefaltet oder verwunden. Wohl die Fingerspitzen leicht zusammengesteckt, wenn beide Hände über dem Bauch lagen beim Mittagsschlaf – so wie ich sie zum letzten Mal sah, auf dem Totenbett. Die Hand hat mich gestraft und liebkost; sie hat mir die ersten Blumen gewiesen und die erste Zeile im Buch.


In bemerkenswerter Offenheit schildert Botho Strauß, der in wenigen Wochen selbst 70 Jahre alt wird, wie ihn die Kindheitserfahrungen mit zunehmendem Alter umgreifen: Ich verwundere mich, wie diese frühe Prägung nun, da ich längst selbst ins »Alter des Vaters« eintrat, langsam, aber unerbittlich ihre Wirksamkeit entfaltet. An anderer Stelle formuliert Strauß die Einsicht, wie wenig tatsächlich auf unserem eigenen Mist wächst: Man hat im wesentlichen nach Mustern gelebt und nach Mustern sich verbraucht.


Offen auch bekennt sich Strauß zu seiner Misanthropie, die er – im Gegensatz zu sich selbst – beim Vater begründet sah: Begründet in reicher Erfahrung war seine spätere Misanthropie nach einem bewegten Leben, zu dem das meine keinen Vergleich bietet.


Ein stilles, ein leises Buch. In seiner Ehrlichkeit und Melancholie ein Ereignis.




Nov
26

Robert Frank – Books and Films

Katalog zur Ausstellung
© Steidl Verlag/ Süddeutsche Zeitung 2014

 

 

 

Robert Frank – Books and Films
Ausstellung in der Akademie der Bildenden Künste München, Foyer
noch bis zum 21. Dezember 2014
Katalog im Steidl Verlag/ Süddeutsche Zeitung

 

 

Die Akademie der Bildenden Künste München zeigt den US-amerikanischen Photographen Robert Frank auf eine ungewöhnliche Weise: In der Eingangshalle hängt sein Gesamtwerk (!) auf Zeitungspapier. Gerhard Steidl hatte eine grandiose Idee für den passenden Katalog.



Die Eingangshalle der Münchner Akademie der Bildenden Künste ist an sieben Tagen in der Woche geöffnet. Es gibt keine Türkontrollen, kein Wachpersonal, keine Alarmanlage. Dafür viel Licht, hohe Räume und viele Studenten, die diesen Durchgangsbereich stundenlang frequentieren. Der ideale Ort – so dachten die Ausstellungsmacher –  um die teuersten Photos der Welt zu zeigen.

 

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