Apr
18

Danny Fields – My Ramones

Die Ramones mit Joeys Bruder Mitchell in London im April 1976
© Danny Fields
aus dem Buch My Ramones, Reel Art Press 2018

 

 

 

 

Danny Fields, My Ramones
176 Seiten mit über 250 Abbildungen,
gebunden, Sprache Englisch.
Reel Art Press 2018, 39,95 €.

 

 

 

Danny Fields hat als Musik-Manager maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Punk gehabt. Sein legendäres Photobuch My Ramones – bislang nur in einer limitierten Sammleredition aufgelegt und lange vergriffen – wurde nun von Reel Art Press neu aufgelegt.

 

 

 

Danny Fields und The Ramones – eine legendäre Zusammenarbeit. Nach seiner eigenen Schilderung sah Danny Fields die Ramones zum ersten Mal bei einem Auftritt 1974 und war nach 15 Sekunden in sie verliebt. Nach dem Konzert ging er zur Band und fragte sie, ob er sie managen dürfe. Die Musiker stimmten zu – unter einer Bedingung: 3.000 Dollar für ein neues Schlagzeug. Der neue Fan Danny flog umgehend zu seiner Mutter nach Florida und bat sie um das Geld: »Ich habe gerade diese Band entdeckt, die ich wirklich liebe«, sagte er zu seiner Mutter. »Sie werden einen lang laufenden Vertrag mit mir unterschreiben, und sie werden mich reich machen.« Mit einem Scheck über 3.000 Dollar flog er zurück nach New York.

 

 

 

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Apr
11

Michael Schindhelm – Walter Spies

Walter Spies mit Gela Forster Archipenko, Bali 1930
© Walter Spies Gesellschaft Deutschland, Köln

 

 

 

Michael Schindhelm, Walter Spies.
Ein exotisches Leben.
240 Seiten mit Abbildungen.
Gebunden mit Schutzumschlag und Leseband.
Hirmer Verlag 2018, € 19,90.

 

 

 

Walter Spies war nicht nur Maler und Musiker. Er war auch Tänzer, Komponist, Unterhalter, großzügiger Gastgeber – und Lebenskünstler. Auf Indonesien, wohin er 1923 auswanderte, wird er noch heute bewundert. Michael Schindhelm schrieb nun – endlich! – die erste deutsche Biographie.

 

 

 

 

Ein außergewöhnliches Leben

Walter Spies wurde 1895 in Moskau als Sohn einer seit mehreren Generationen ansässigen angesehenen Kaufmannsfamilie geboren. Sein Vater war Vizekonsul und Wirtschaftsberater des Deutschen Reiches. Dabei war die Familie sehr musisch. Einmal in der Woche spielten die Eltern vierhändig am Flügel Kammermusik. Seine Schwester wurde später Tänzerin, der Bruder Komponist. Schon als kleines Kind fertigte Walter Zeichnungen an. Als junger Mann pilgerte er regelmäßig in die berühmte Sammlung Schtschukin und bewunderte die naiven Urwald-Darstellungen von Rousseau, die seinen späteren Stil prägen sollten.

 

 

 

Durch den Ersten Weltkrieg wurde die Familie Spies – als Deutsche – in ihrer Heimat zu Feinden. Sie konnte der Internierung durch die Flucht nach Hellerau entkommen. Hellerau war damals eine bei Dresden gelegene Künstlersiedlung. Hier lernte Walter Spies die Maler Oska Kokoschka und Otto Dix kennen. Spies berichtete später, er verbrachte  »viele unvergessliche und lehrsame Stunden mit Oskar Kokoschka, den ich als Mensch ganz ungewöhnlich schätze, der aber zu meinem größten Kummer und Ärgernis meine Malerei niemals recht ernst nehmen wollte! Aber von Otto Dix, dem Merkwürdigen, wurde ich dagegen sehr angespornt.«

 

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Mrz
24

Vincent Peters

© Vincent Peters, Moa I, New York City, 2018

 

 

 

 

Die Berliner Photo-Galerie Camera Work zeigt ab 24. März 2018 eine Einzelausstellung von Vincent Peters. Die etwa 40 großformatige Werke umfassende Schau am Berliner Bahnhof Zoo beinhaltet Photos aus einer Schaffenszeit von über zehn Jahren.

 

 

 

Der 1969 in Bremen geborene Vincent Peters gehört zu führenden deutschen Model- und Akt-Photographen. Bekannt sind seine Portraits von internationalen Models wie Cindy Crawford, Laetitia Casta, Adriana Lima oder und Milla Jovovich. Sein Stil einer zeitlosen Melancholie hat weltweit Verehrer und Sammler gefunden.

 

 

Der schöne Photo-Band Vincent Peters Personal ist erschienen bei teNeues.

 

 

 

Vincent Peters

Ausstellung vom 24. März bis 20. Mai 2018
CAMERA WORK. Kantstraße 149. 10623 Berlin. www.camerawork.de
Öffnungszeiten: Di–Sa 11–18 Uhr. Eintritt frei.

Mrz
23

Irving Penn – Centennial – Der Jahrhundertfotograf

Irving Penn, Girl with Tobacco on Tongue (Mary Jane Russell),
New York, 1951 © Condé Nast

 

 

 

C/O Berlin feiert den 100. Geburtstag des US-amerikanischen Photokünslers Irving Penn mit einer umfassenden Retrospektive: Irving Penn – Centennial – Der Jahrhundertfotograf präsentiert noch bis zum 1. Juli 2018 rund 240 Exponate. Zentrum der Schau ist die Schenkung von 180 Arbeiten der Irving Penn Foundation an das Metropolitan Museum of Art in New York.

 

 

 

In etwa 70 Schaffensjahren portraitierte Irving Penn (1917–2009) Persönlichkeiten wie Pablo Picasso, Marlene Dietrich und Alfred Hitchcock. Er schuf abstrakte weibliche Akte, exquisite Stillleben und anmutige Studien von Blumen und Zigarettenstummeln, die nun in Berlin zu sehen sind. Letztlich waren es wohl die über 160 Cover für die US-Vogue und andere renommierte Modezeitschriften, die seinen Ruf schufen.

 

 

 

Heute gilt Irving Penn als einer der einflussreichsten Photographen des 20. Jahrhunderts überhaupt. Sein Stil einer streng reduzierten Ästhetik hat weltweit über Jahrzehnte die Sehgewohnheiten der westlichen Welt geprägt. – Ein weiteres grandioses Ausstellungs-Highlight, dass C/O Berlin ans Land ziehen konnte.

 

 

 

C/O Berlin Foundation
Amerika Haus. Hardenbergstrasse 22–24. 10623 Berlin
Tel +49.30.284 44 16-0. info@co-berlin.org . www.co-berlin.org

Mrz
22

Sani – A naturally dazzling resort

© SANI RESORT, www.saniresort.gr,
Photo © Marina Vernicos. All rights reserved.

 

 

 

Sani – A naturally dazzling resort
128 Seiten mit 85 großformatigen Farbphotographien
Text Englisch
teneues Verlag 2018, 50 €.

 

 

 

Sani ist ein über 400 Hektar großes Urlaubs-Idyll im Ägäischen Meer, bei dem die Begriffe Exklusivität, Luxus und Nachhaltigkeit miteinander verschwimmen. Ein Coffee-Table-Book präsentiert dieses Paradies mit wahrlich atemberaubenden Photos.

 

 

Sani ist ein Fünf-Sterne-Resort mit einer Fläche von über 400 Hektar und fünf Hotels im griechischen Chalkidiki. Die familiengeführte Anlage ist so etwas wie ein gelebter Traum – der sich auch auf die Gäste überträgt.

 

 

Denn wahrer Luxus liegt heute nicht mehr in der Grenzenlosigkeit des Materiellen. Wahrer Luxus zeigt sich dann, wenn Nachhaltigkeit, wenn ein bewusster Umgang mit den natürlichen Ressourcen gelebt wird.

 

 

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Mrz
08

Christian Tagliavini

ETOR, 2017 (1406)
Photo © 2018 Christian Tagliavini. All rights reserved. www.christiantagliavini.com

 

 

 

Christian Tagliavini
160 Seiten mit 80 Farbphotographien und 26 Illustrationen.
Text in Deutsch, Englisch, Französisch.
teNeues 2018, € 50.

 

 

 

Christian Tagliavinis Photos verbinden die Renaissance mit Jules Verne, das 15. Jahrhundert mit der Zukunft. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt dabei in der Vorbereitung: Für jedes Werk benötigt der Schweizer Künstler zwei bis drei Monate, um Garderobe und Interieur anzufertigen. Ein Photobuch präsentiert nun erstmalig sämtliche Serien.

 

 

Christian Tagliavinis jüngste Serie heißt 1406. Die meist großformatigen Portraits erinnern nicht zufällig an berühmte Gemälde aus der Renaissance. Die Frauen gucken keusch, die Männer unbeteiligt. So wie auf den 600 Jahre alten Vorläufern. Der Unterschied: Nun handelt es sich um Photos. Und Kleidung und Einrichtung entstammen der Phantasie des Künstlers und sind historischen Vorbildern allenfalls angelehnt. Das merkt der Betrachter spätestens bei den Kopfbedeckungen. Hier verbindet der Schweizer die Renaissance, die zu einer kultur-ästhetischen Blüte in Europa führte, mit einer Zukunft, wie sie uns Jules Verne geschildert hat. Die Helme und Hauben wirken historisch und futuristisch zugleich – obwohl sie beides letzthinnig gar nicht sind.

 

 

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Feb
28

Szczepan Twardoch – Der Boxer

Szczepan Twardochs atemberaubender Roman
über das Unterwelt-Warschau der Zwischenkriegszeit
© Rowohlt Berlin Verlag 2018

 

 

 

 

Szczepan Twardoch: Der Boxer
Roman aus dem Polnischen von Olaf Kühl
464 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag,
Rowohlt Berlin Verlag, 22,95 €.

 

 

 

Szczepan Twardoch rekonstruiert in seinem Roman Der Boxer das Unterwelt-Leben im Warschau der Zwischenkriegszeit. Seine Erzählweise ist wahrhaft atemberaubend. Dabei ist das Buch vielmehr als ein Thriller, wie häufig geschrieben. – Ein Roman, den man aushalten muss.

 

 

Jakub Shapiro ist ein hoffnungsvoller junger Boxer: schnell, ehrgeizig und gutaussehend. Attribute, die den Warschauer Unterwelt-Paten Kaplica ihn zu seinem zweiten Mann machen lassen. Schnell steigt der Jude Shapiro auf. Zu seinen Talenten gehört auch, dass er kaum von Skrupeln geplagt wird. Für die Organisation treibt er effektiv das geforderte Schutzgeld ein. Nachdem er bei einem bedeutenden Boxkampf – als Jude – gegen einen nicht jüdischen Gegner obsiegt, kann ihn nichts mehr aufhalten. In seinem jüdischen Viertel bewundern ihn alle. Die Leute grüßen ihn; er braucht meist nicht zu bezahlen.

 

 

Die Situation ändert sich wenige Jahre später, als der europäische Bürgerkrieg auch Polen erfasst. Linke und rechte, nationale und antisemitische Gruppierungen werden immer stärker. Szczepan Twardoch schildert einen faschistischen Putschversuch, der so nicht stattgefunden hat. Das schadet dem Plot allerdings nicht. Ähnlich ist die Entwicklung bis 1939 in Polen verlaufen. Die Ereignisse überschlagen sich, und der Autor spart nicht an exzessiv geschilderter Gewalt.

 

 

Die Geschichte soll hier nicht verraten werden. Soviel nur: Der Roman ist heftig, nichts für schwache Nerven. Man muss dieses Buch aushalten können. Dies spricht jedoch mehr für die Qualität als gegen sie. Unsinnig ist die Empfehlung der Rezensentin der Süddeutschen Zeitung, der Leser solle seine Lektüre bei Seite 350 beenden, weil sich der Autor ab da nur noch in einer Gewaltorgie verliere. Das Buch hat über 450 Seiten.

 

 

Immer wieder blickt der Erzähler zurück, respektive steht urplötzlich von seiner Schreibmaschine auf – und spricht von seinem Blick aus der kleinen Wohnung in Tel Aviv, wo er gerade in seiner kleinen Wohnung sitze, um dies alles aufzuschreiben…  Szczepan Twardoch gelingt es, beim Leser für Irritation zu sorgen und die Spannung zu erhöhen.

 

 

Szczepan Twardoch wurde 1979 geboren. Mehrere seiner Romane wurden bereits ausgezeichnet. Twardoch studierte Soziologie und Philosophie an der Schlesischen Universität in Katowice.

 

 

Der Boxer ist von ungeheurer Schnelligkeit; man mag das Buch nicht aus der Hand legen, will man doch unbedingt wissen, wie es weitergeht. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen. – Nicht nur sein Schluss macht diesen Roman zu großer Literatur.

 

 

Dabei greifen all die Kritiker zu kurz, die den Roman als bloßen Thriller bezeichnen.

 

 

Der schlesische Autor zeigt Unterwelt-Juden im Warschau vor dem Zweiten Weltkrieg, die verstrickt sind in Schuld und Sühne. Sie werden Opfer politischer Veränderungen, nachdem sie Täter waren. Sieben Jahrzehnte nach dem Völkermord an den europäischen Juden zeigt ein junger polnischer Autor ein historisches Bild, das vielschichtiger ist, als es in deutschen Schulbüchern steht.

 

© DANDY-CLUB 2018

 

 

 

 


Jan
23

Stefan Koppelkamm – Palermo

© Stefan Koppelkamm, Palermo Altstadt

 

 

 

 

Stefan Koppelkamm: Palermo. Lavori in corso.
Text, Photos und Gestaltung von Stefan Koppelkamm.
Deutsch, Englisch, Italienisch
160 Seiten mit 75 Farbabbildungen,
Hatje Cantz Verlag 2017, gebunden, 30 €.

 

 

 

 

Stefan Koppelkamms Buch über Palermo ist wesentlich mehr als ein Portrait der sizilianischen Hauptstadt. Es ist der Prototyp eines Schulbuches, das uns lehrt, fremde Orte nicht als Tourist aufzusuchen. Eine Hymne auf ein grandioses Buch.

 

 

 

Hans Magnus Enzensberger hat Wesen und Wirkung des Touristen treffend charakterisiert: Der Tourist zerstöre das, was er suche, dadurch, dass er es fände. Stefan Koppelkamm ist dem interessierten Publikum bekannt geworden durch sein 2006 publiziertes Buch Ortszeit Local Time. Koppelkamm war 1990 in die zusammengebrochene DDR gereist, um Straßen und Häuser zu photographieren in der Annahme, dass diese bald ganz anders aussehen würden. So entstand damals ein bedeutendes  Buch, in dem der in Saarbrücken Geborene den Zustand vor und nach der Vereinigung dokumentierte. Es lässt uns heute – ein Vierteljahrhundert später – nicht mehr den Mund zukriegen ob des Ausmaßes der Veränderungen.

 

 

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Jan
09

Neal Preston – Exhilarated and Exhausted

© Neil Preston: Freddy Mercury

 

 

 

 

Neal Preston: Exhilarated and Exhausted
Vorwort von Cameron Crowe
336 Seiten mit 350 Abbildungen, Englisch,
gebunden, Reel Art Press 2017, 55 €.

 

 

 

Neal Preston gilt als einer der bedeutendsten Rock-Photographen. Das Photobuch Neil Preston – Exhilarated and Exhausted ist die erste gedruckte umfangreiche Retrospektive seines über vierzigjährigen Schaffens.

 

 

 

Neils Prestons Anspruch als Photograph war stets, mehr zu dokumentieren, als nur eine Situation vor oder hinter der Bühne einzufangen. Als er 1985 Bruce Springsteen auf dessen Tour durch England begleitete, kam ihm bei einem Konzert im Londoner Wembley-Stadion eine Idee, die die außergewöhnlichen Power von Springsteen, verbunden mit der ungeheuren Stimmung in der riesigen Arena festhalten sollte:

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Jan
04

Serge Ramelli – Venice

Serge Ramelli, On the Academy Bridge, View of Basilica
di Santa Maria della Salute

Photo © 2017 Serge Ramelli. All rights reserved.

 

 

 

 

Serge Ramelli, Venice
176 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag,
ca. 85 großformatige Farbphotographien,
Texte in Deutsch, Englisch und Französisch,
€ 59,90.

 

 

 

 

Der französische Photokünstler Serge Ramelli gehört mittlerweile zu den bedeutendsten Photoshop-Virtuosen. Nach seinen großformatigen Büchern über Paris und New York erscheint nun Venice.

 

 

 

Serge Ramelli sah die Photographie stets eher als Erzählmedium an denn als solches, das dokumentiert. Sein Anspruch an die Photographie ist, dass ein Bild eine Geschichte erzählt. Nicht zufällig sind seine Vorbilder große Hollywood-Filme. So sagt der mittlerweile in Los Angeles lebende Künstler über Venice: »Ich wollte, dass dieses Buch so aussieht, als stamme jede Aufnahme aus einem Steven Spielberg- oder Ridley Scott-Film.«

 

 

 

Und obwohl sich der Perfektionist sonst viel Zeit nimmt, um genau den richtigen Moment für seien Aufnahme zu erwischen, entstand sein Lieblings-Photo in dem neuen Buch doch zufällig. Serge Ramelli berichtet, dass er kurz nach Sonnenuntergang auf dem Weg in seine Unterkunft noch einmal über die Accademia Brücke ging. Er hatte seine Kamera bereits verstaut und wollte eigentlich nichts mehr phtotgraphieren. »Plötzlich bot sich mir dieser unglaubliche Anblick, diese wunderbare Aussicht in einem ganz besonderen Licht«, schwärmte Ramelli gegenüber einem Photojournalisten. Die Brücke sei so voll mit Menschen gewesen, dass er das Stativ nicht hätte aufstellen können. So macht er die Aufnahme aus der Hand mit kurzer Belichtungszeit.

 

 

 

Serge Ramelli, Calle Pinelli
Photo © 2017 Serge Ramelli. All rights reserved.

 

 

 

In seinem Tun der digitalen Nachbearbeitung ist Ramelli konsequent. Er gibt sehr erfolgreich Seminare über das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop und unterhält einen eigenen Youtube-Kanal, auf dem er zweimal pro Woche einen neuen Lehrfilm veröffentlicht. Dieser Kanal hat inzwischen sage und schreibe 465.000 Abonnenten (Dezember 2017).

 

 

 

 

Serge ramelli, Riva degli schiavoni, View of San Giorgio church
Photo © 2017 Serge Ramelli. All rights reserved.

 

 

 

 

Puristen rümpfen die Nase ob Ramellis deutlicher Nachbearbeitung. Doch kann man ihnen entgegenhalten: Was ist die Realität? Das, was wir sehen, ist das, was unsere Augen aufnehmen und unser Hirn daraus macht. Ein Vogel oder ein Hund sieht Venedig ganz anders. Die Tauben sowieso.

 

 

 

Hier geht’s zum Buch:

Serge Ramelli – Venice erschien bei teNeues.
© VENICE von Serge Ramelli, erschienen bei teNeues, € 59,90, www.teneues.com

 

 

 

 

© Matthias Pierre Lubinsky 2018

 

 

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