Sep
11

Burt Glinn – The Beat Scene

Eine Schachpartie während einer Auszeit im Blackhawk, einem Nachtlokal an der Ecke Turk und Hyde Street,
wo bekannte Jazzmusiker oft spielen.
Für die Beatniks war Jazz wie Essen und Trinken.
Der Spieler, der hier spielt, ist Earl Bostic, Virtuose des lauten Tones Alto.
Copyright © Burt Glinn

 

 

 

 

 

 

Burt Glinn: The Beat Scene
160 Seiten mit 170 Photos.
Mit einem Essay von Jack Kerouac.
Englisch.
Reel Art Press 2018,
Gebunden mit Schutzumschlag, 39,95 €.

 

 

 

 

 

Der US-amerikanische Dokumentar-Photograph Burt Glinn bewegte sich in der Beat-Szene der 1960er Jahre. Der Londoner Verlag Reel Art Press (RAP) publiziert nun ein wunderbares Buch mit bislang größtenteils unveröffentlichten Aufnahmen von Allen Ginsberg, Jack Kerouac und anderen Beatniks. Das kultige Photobuch enthält darüber hinaus einen zum ersten Mal veröffentlichten Essay von Jack Kerouac über die Beat-Szene von New York.

 

 

 

Drei Wochen hämmerte Jack Kerouac 1951 auf seine Schreibmaschine ein. Ohne Zuhilfenahme gewisser Aufputschmittel wäre sein Buch-Manuskript wohl nicht fertig geworden. In Erwartung seines poetischen Ergusses hatte er eigens mehrere hundert Bogen Papier zusammengeklebt, um durch das Einlegenmüssen neuer Blätter nicht unterbrochen zu werden. Das ergab letztlich eine Rolle von 37 Metern.

 

 

Weiterlesen »

Sep
04

Elliott Erwitt’s Scotland

The Jacobite Steam Train, Glenfinnan Viaduct, Lochaber, Highlands, Scotland, 2012
Photo © 2018 Elliott Erwitt/Magnum Photos. All rights reserved.

 

 

 

 

Elliott Erwitt: Scotland
160 Seiten, mit etwa 150 Duplex-Photographien
Texte in Deutsch, Englisch, Französisch,
teNeues 2018, gebunden, 70 €.

 

 

 

 

Elliott Erwitts neuestes Photobuch heißt schlicht Scotland. Der großformatige Schwarz-Weiß-Band ist nichts Geringeres als eine absolut gelungene visuelle Liebeserklärung an dieses individualistische Land.

 

 

Elliott Erwitts humoristische Bildsprache ist legendär. Obwohl der berühmte Magnum-Photograph Photo-Serien mit hohem objektiven Wert produziert, lässt er es sich nicht nehmen, immer wieder verschmitzte Ironie in seine Bilder einzubringen.

 

 

Elliott Erwitt wurde 1928 in Paris geboren und verbrachte seine Kindheit in Mailand. Als der junge Mann 1948 nach New York ging, lernte er die legendären Photo-Pioniere Edward Steichen und  Robert Capa kennen. 1949 reiste er durch Frankreich und Italien und lernte so den Geist Europas kennen. 1953 begann Erwitt auf Einladung von Robert Capa für die berühmte Agentur Magnum zu arbeiten. Später wurde Elliott ihr Präsident.

 

Weiterlesen »

Aug
27

Emmanuel Carrère – Der Widersacher

Ein herausragender Tatsachen-Thriller: Emmanuel Carrères Widersacher
© Cover Matthes & Seitz Berlin 2018

 

 

 

 

Emmanuel Carrère: Der Widersacher.
Übersetzt von Claudia Hamm.
195 Seiten, Hardcover gebunden mit Schutzumschlag.
Matthes & Seitz Berlin Verlag, 2018, 22 €.

 

 

 

Ein – scheinbar – ganz normaler französischer Familienvater, Ehemann und Arzt tötet im Jahr 1993 seine beiden kleinen Kinder, seine Frau. Anschließend fährt er noch zu seinen Eltern, um auch sie kaltblütig umzubringen. Nach dem fünffachen Mord kommt schnell heraus, dass der Täter in Wahrheit gar kein Arzt war und auch das meiste andere in seinem Leben gelogen war. Diese ungeheure Geschichte zog den französischen Autor Emmanuel Carrère in ihren Bann.

 

 

 

Emmanuel Carrère wurde 1957 in Paris geboren. Er ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Produzent. Seine über ein Dutzend Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Berühmt machte ihn sein vollkommen eigener Stil eines subjektiven Realismus, in dem er versucht, den anderen möglichst wertungsfrei zu portraitieren und Geschehnisse abzubilden. Dabei bezieht er sich als Beobachtender und Beschreibender bewusst in die Schilderung mit ein. Carrère geht von seiner eigenen Involviertheit aus. Und davon, dass es keine objektive Beschreibung gibt.

 

 

 

Jean-Claude Romand lebte im französischen Jura, unweit der schweizer Grenze. Er lebte 17 Jahre als promovierter Arzt, der bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in leitender Position tätig war. Glücklich mit zwei Kindern und einer attraktiven Frau. Im Jahr 1993 erschütterte eine grausame und unvorhergesehene Tat ganz Frankreich: Romand hatte seine Familie und anschließend seine alten Eltern und deren Hund kaltblütig umgebracht. Kurz nach diesem fünffachen Mord kam heraus, dass Romand niemals bei der WHO gearbeitet hatte. Er hatte noch nicht einmal sein Medizinstudium abgeschlossen. Praktisch alles an seinem Leben war eine Lüge. Und die war 17 ganze Jahre lang weder seiner Frau noch den engsten Freunden aufgefallen.

 

 

 

Eine Geschichte genau nach dem Geschmack von Emmanuel Carrère. Der französische Ausnahmeautor war so angezogen von dieser Geschichte, dass er ein Buch daraus machen wollte. Vielmehr als Sensationslust interessierte ihn das Leben hinter der Maske. Wer ist dieser Jean-Claude Romand, wie konnte es zu dieser ungeheuerlichen Tat kommen? Was war die Vorgeschichte? Carrère schrieb dem Mörder einen Brief ins Gefängnis, um herauszufinden, was in diesem vorgegangen ist. Als er keine Antwort erhält, schreibt er einen fiktiven Roman über einen Mörder, der seine Familie umbringt, obwohl er ein liebevoller Vater gewesen war. Das Buch unter dem deutschen Titel Schneetreiben wird Romand in die Untersuchungshaft gebracht. Zwei Jahre nach Carrères Brief antwortet er, er sei nun zur Zusammenarbeit bereit.

 

 

 

Es geschieht das, was geschehen sollte. Der Autor besucht den Familienmörder – und wird hineingezogen in die Geschichte. Dazu gehört natürlich auch die Vorgeschichte des Mannes, der so vollständig scheitert, dass er als letzten Ausweg die Auslöschung seiner Familie sieht. Romand gab an, nach der Tötung seiner Frau hätte er sich selbst umbringen wollen. Tatsächlich zündet er das Haus an. Er macht das aber so dilettantisch, dass er gerettet werden kann.

 

 

 

Ein ungeheures Buch. Emmanuel Carrère hat auch schon davor und dann danach gelungene Bücher geschrieben, die einen eigenen literarischen Stil begründeten. Dieser Stoff faszinierte ihn, weil er zeigt, wie sehr wir alle von unserer sozialen Maske beherrscht werden und zu welchem Verhalten diese Maske führen kann. Wir leben in einer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen schizophren werden. Emmanuel Carrère erzählt eine wahrhafte Geschichte darüber. Das Buch erschien ursprünglich 1999 in Frankreich und nun in einer Neuübersetzung von Claudia Hamm.

 

 

© Matthias Pierre Lubinsky 2018

 

 

Aug
14

Santiago Borja – Pictures by #The Stormpilot

Solch ein Blitz lässt sich nur über den Wolken photographieren
Photo © 2018 Santiago Borja. All rights reserved.www.santiagoborja.com

 

 

 

 

Santiago Borja – Pictures by #The Stormpilot
Mit Texten von Michaela Koschak.
160 Seiten mit 60 Farb-Photographien.
teNeues 2018, 30,- €.

 

 

 

 

Santiago Borja hat zwei Leidenschaften: das Fliegen und die Photographie. Diese Kombination lässt den Piloten aus dem Cockpit sagenhafte Photos über den Wolken machen. Nun erscheinen die besten seiner außergewöhnlichen Wetter-Aufnahmen als Buch.

 

 

 

Santiago Borja ist wohl kein gewöhnlicher Pilot. Seitdem er sich über den Wolken bewegt, ist er von der Schönheit der Welt in der Atmosphäre so angetan, dass er diese im Bild festhalten möchte. Borja wurde in Ecuador geboren und fliegt seit 2012 als Erster Offizier einer internationalen Fluglinie eine Boeing 767-300ER.

 

 

 

Weiterlesen »

Aug
01

Eva-Maria Fahrner-Tutsek – Havana

Calle San Ignacio, La Habana Vieja
© Eva-Maria Fahrner-Tutsek

 

 

 

Eva-Maria Fahrner-Tutsek:
Havana – Short Shadows
164 Seiten mit 60 Farb-Abbildungen,
mit Essays von Michael Freeman und Leonardo Padura,
Hirmer Verlag, München 2018, 29,90 € (D).

 

 

 

 

Die kubanische Hauptstadt Havanna bildet ein eigenes Genre innerhalb der immer stärker gesammelten Photo-Bücher. Stehen bei den meisten die verfallenden Villen oder US-amerikanischen Straßenkreuzer der 1950er Jahre im Mittelpunkt, widmet sich die Münchnerin Eva-Maria Fahrner-Tutsek den Menschen.

 

 

 

Seit vielen Jahren bedienen Photo-Bücher über Kuba und noch spezieller über die kubanische Hauptstadt Havanna eine Sehnsucht. Die Mischung aus architektonischer Morbidität durch die zerfallenden aristokratischen Villen und einer postrevolutionären Atmosphäre beflügeln die Sehnsuchts-Phantasien der west-europäischen Konsumenten-Gesellschaften.

 

 

 

 

Weiterlesen »

Jul
23

Jim Marshall – Johnny Cash

Johnny Cash vor dem Gefängnis
© Jim Marshall Photography LLC.

 

 

 

 

 

Jim Marshall: Johnny Cash.
At Folsom & San Quentin.
Deutsch, 144 Seiten mit 70 Abbildungen
Reel Art Press/BMG Books 2018, 49,95 €.

 

 

 

 

Johnny Cashs Gefängnis-Platten At Folsom Prison und At San Quentin haben in mehrfacher Hinsicht Musik-Geschichte geschrieben. Der Photograph Jim Marshall konnte die unglaublichen Konzerte dokumentieren. Nun – exakt ein halbes Jahrhundert später – erscheint ein außergewöhnliches Buch mit 70 Aufnahmen der Gefängnis-Shows.

 

 

 

Johnny Cash war total am Ende, bevor er Ende der 1960er Jahre auf die Idee kam, in einem der berüchtigten US-Staatsgefängnisse ein Live-Konzert für eine Platte aufzunehmen. In der Musikbranche galt er als tablettensüchtig, alkoholabhängig und äußerst unzuverlässig. Das alles war er auch. Cash ging sogar soweit, im Süden Tennessees in eine Höhle zu kriechen – um in Ruhe zu sterben.

 

 

 

 

Weiterlesen »

Jul
17

Mendo – #Sendnudes

Amsterdam, The Netherlands
Photo © Romy Elisabeth Jansen, @byromyelisabeth

 

 

 

 

Mendo: #Sendnudes
kuratiert von Iman Whitfield
224 Seiten, Hardcover, ca. 200 Farb- und Schwarz-Weiß-Photographien
Text in Englisch, teNeues 2018, 50 €.

 

 

 

 

Send Nudes ist die Aufforderung an eine Frau im Internet, Nacktbilder von sich zu schicken. Ursprünglich entstanden in Kontaktforen, ist der Hashtag längst zum Running Gag verkommen. Der Niederländische Verlag Mendo – spezialisiert auf künstlerisch besonders anspruchsvolle Bücher – nahm diese Wortschöpfung zusammen mit teNeues zum ironischen Anlass für ein Buch mit erotischen aber nicht pornographischen Photos.

 

 

 

  Weiterlesen »

Jul
09

Tom Jacobi – Into the Light

Fairy Forest I, Zao Onsen, Japan
© Tom Jacobi

 

 

 

Tom Jacobi: Into the Light
144 Seiten mit 70 Abbildungen
Texte von Katharina Jacobi in Deutsch und Englisch
27 x 32 cm, gebunden, Hirmer Verlag 2018, 49,90 € (D).

 

 

 

Tom Jacobis 2016 erschienener Photoband heißt Grey matter(s) und zeigt unbevölkerte Orte ausschließlich in Grautönen. Dafür nutzte der Hamburger das erste Morgenlicht oder das letzte Abendlicht, das noch nicht ausreicht, um der Welt ihre Farben zu entlocken. Sein zweites Buch dieser Art heißt Into the Light. Nun ist die Farbe Weiß sein Thema.

 

 

 

Tom Jacobis Photo-Projekt Grey matter(s) ging zurück auf eine Antarktis-Reise, bei dem dem Hamburger Photographen auffiel, dass die Eisberge im ersten Licht des Tages einfach nur grau erscheinen. Erst im Laufe des Sonnenaufgangs nimmt das menschliche Auge weitere Farben war. Diese Erfahrung initiierte Reisen auf alle Kontinente, von denen der ehemalige Art Director des Stern wahrhaftig atemberaubende Photos mitbrachte.

 

 

 

Javelin, Salar de Uyuni, Bolivien
© Tom Jacobi

 

 

 

 

Im Vorwort des neuen Buches verrät uns Tom Jacobi, dass Into the Light der zweite Teil einer Trilogie mit dem Titel Awakening sein wird. Für den nun erschienenen Band reiste Tom Jacobi wiederum zwei Jahre um die Welt »und suchte erneut nach archaischen Landschaften, die entweder durch ihre Helligkeit dominieren oder sich in einzigartigen Momenten zum Licht hin öffnen«, wie er selbst es beschreibt.

 

 

 

Wie schon beim ersten Teil, so begeistern auch hier wieder die Aufnahmen durch ihre reine Präsenz. Tom Jacobi braucht kein Photoshop, um die überwältigende Schönheit unseres Planeten zu dokumentieren. Das Buch enthält mehrere Dutzend farblose Groß-Aufnahmen von Landschaften aller fünf Kontinente. Eisberge, Wüstenlandschaften, Küsten, Wolkenformationen. Blickwinkel und Ausschnitt sind dabei derart harmonisch gewählt, dass sich die Qualität der Bilder jedweder Wertung entzieht.

 

 

 

Lovely Tree II, White Pocket, Arizona, USA
© Tom Jacobi

 

 

 

 

In seiner Einführung schildert  Tom Jacobi die Farbe Weiß: In welcher Kultur diese womit verbunden wird, ist erstaunlich. So wird der Geist geöffnet für das, was da kommt auf den folgenden Seiten. Und was kommt, lässt einen ob seiner Intensität schier den Atem stocken. Die großformatigen Photographien sind jede einzelne für sich ein berührendes Kunstwerk, das uns zutiefst gemahnt, mit der Erde, die uns Menschen Heimat schenkt, behutsam umzugehen.

 

 

 

Noch vieles könnte gesagt werden. Kaufen Sie sich dieses grandiose, vollkommen gelungene Buch! Und wenn Sie ihn noch nicht besitzen, dann auch den ersten Band! Punkt. Absatz.

 

 

 

 

 


Jul
02

Altar

Ein Altar aus dem Buch
Copyright: Rosa Schamal, Edition Patrick Frey, 2018

 

 

 

Altar
Herausgegeben von
Peter Schneider (Text), Rosa Schamal (Photos), Manuel Süess (Gestaltung).
Gebunden, 92 Seiten mit 88 Farbabbildungen.
Deutsch, Englisch.
Edition Patrick Frey 2018, 40 €.

 

 

 

Man kennt einen Altar als Zentrum der Kirche, wo kultische Zeremonien vorgenommen werden vor den Augen der Anwesenden. Ein kleines Büchlein gibt nun dem privaten Altar Raum.

 

 

In fast jeder Wohnung mag sich eine kleine Ecke finden, in die die Bewohner liebgewonnene Gegenstände zusammen präsentieren. Seien es Photos von verstorbenen Angehörigen oder auf dem Flohmarkt erstandene Figuren, Nippes, kleine Vasen – frei kombiniert.

 

 

In dem schmalen Büchlein von Peter Schneider (Text), Rosa Schamal (Photos) und Manuel Süess (Gestaltung) wird den Privat-Altären nun Aufmerksamkeit gewidmet. Rosa Schamal hat interessante, typische und ungewöhnliche, – auf manchen sicher skurril anmutende Privat-Altäre photographiert, die allen Facetten entsprechen, die sich denken lassen. Ein solcher Altar kann sich, wie die Bilder beweisen, in allen Bereichen der Wohnung befinden. Ob auf dem Wohnzimmertisch, einem Fenstersims oder dem Kamin ist gleichgültig. Auch kann er alles an Dingen versammeln, was für den Gestalter von Bedeutung ist.

 

 

Weiterlesen »

Jun
26

Martina Winkler – Panzer in Prag


Ein Auto wurde von einem Panzer überrollt
© Sammlung Milan Barta
Photo aus Panzer in Prag

 

 

 

 

Martina Winkler: Panzer in Prag
Der fotografische Blick auf die Invasion von 1968
232 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
C. W. Leske Verlag 2018, 35 € (D)

 

 

 

Die Kieler Professorin Martina Winkler untersucht in ihrem Buch Panzer in Prag – Der fotografische Blick auf die Invasion von 1968 zum ersten Mal wissenschaftlich Hintergründe und Wirkungen von Photos der gewaltsamen Beendigung des Prager Frühlings vor 50 Jahren.

 

 

 

Es ist kurz nach 2 Uhr morgens, am 21. August 1968, als Radio Prag sein laufendes Programm unterbricht. Mit erregter Stimme verliest die Sprecherin die Eilmeldung: Kurz vor Mitternacht hätten Truppen des Warschauer Paktes die Staatsgrenze der Tschechoslowakei überschritten. Zeitzeugen berichten später, früh am Morgen dieses 21. August, der die Tschechoslowakei für immer verändern sollte, vom Motorengeräusch der russischen Militärflugzeuge und dem Dröhnen der Panzer geweckt worden zu sein.

 

 

Weiterlesen »

Ältere Beiträge «