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	<title>Dandy Club &#124; Dandytum &#124; Gentleman &#124; Dandyism</title>
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		<title>La broyeuse de chocolat</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 19:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marcel Duchamp]]></category>
		<category><![CDATA[La broyeuse de chocolat]]></category>
		<category><![CDATA[Mathildenhöhe Darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kunsthalle Marcel Duchamp zu Gast vor der Mathildenhöhe Darmstadt © Gregor Schuster, Institut Mathildenhöhe Darmstadt 2013 &#160; &#160; La broyeuse de chocolat &#8211; 1913 appartenant á Marcel Duchamp. Ausstellung der Kunsthalle Marcel Duchamp auf dem Freigelände vor der Mathildenhöhe Darmstadt bis 3. November 2013. Katalog hrsg. von Caroline Bachmann, Stefan Banz und Ralf Beil,&#8230; <a href="http://www.dandy-club.com/2013/05/la-broyeuse-de-chocolat.html">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/P6970.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-7497" title="P6970" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/P6970-1024x682.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a>Die Kunsthalle Marcel Duchamp zu Gast vor der Mathildenhöhe Darmstadt<br />
© Gregor Schuster, Institut Mathildenhöhe Darmstadt 2013</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: left;">La broyeuse de chocolat &#8211; 1913 appartenant á Marcel Duchamp.</h3>
<h3>Ausstellung der Kunsthalle Marcel Duchamp auf dem Freigelände vor der Mathildenhöhe Darmstadt bis 3. November 2013.</h3>
<h3>Katalog hrsg. von Caroline Bachmann, Stefan Banz und Ralf Beil, Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 2013, 306 Seiten, geb. in braunes Leinen, 20 Euro.</h3>
<p>&nbsp;<br />
<wr/><br />
Hier treffen gleich mehrere Kunst-Highlights zusammen: 1. Das kleinste Museum der Welt zu Gast auf der renommierten <strong>Mathildenhöhe Darmstadt</strong> und damit zum ersten Mal an anderem Ort (2.), präsentiert 3. aus Anlass des 100. Geburtstags von <a href="http://www.dandy-club.com/2012/07/marcel-duchamp-125-geburtstag.html"><span style="color: #919484;">Marcel Duchamp</a>s (4.) Bild Broyeuse de chocolat n°1 (Schokoladenreibe Nr. 1) die gleichnamige Themenausstellung. Die Ausstellung wird – 5. – begleitet von einem wundervollen Katalog.<br />
<wr/><br />
Nun der Reihe nach.<br />
<wr/><br />
Die <strong>Kunsthalle Marcel Duchamp</strong> ist das kleinste Museum der Welt. Allein aus diesem Grund wäre sie schon sehenswert genug. Darüber hinaus atmet sie den <a href="http://www.dandy-club.com/2010/07/marcel-duchamp.html"><span style="color: #919484;">Geist von Marcel Duchamp</a>, dem sie gewidmet ist. Auf den ersten Blick erinnert sie an ein Vogelhäuschen: Ein Metallkasten mit einem Raum von einem halben Kubikmeter, mit mehreren Sehschlitzen, also Einblick-Möglichkeiten. Dieser Kasten steht auf einem knapp einen Meter hohen Pfosten.<br />
<wr/><br />
<wr/><br />
<span id="more-7496"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/COMP-006.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-7498" title="COMP-006" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/COMP-006-1024x682.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a>Innenansicht in die Kunsthalle Marcel Duchamp<br />
© Gregor Schuster, Institut Mathildenhöhe Darmstadt 2013</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p><wr/><br />
<wr/></p>
<p style="text-align: left;">Normalerweise steht die <strong>Kunsthalle Marcel Duchamp</strong> im schweizerischen Cully am Genfer See. Aus gleich mehreren Anlässen residiert sie nun den gesamten Sommer 2013 vor der Mathildenhöhe Darmstadt, die wegen einer Sanierung in dieser Zeit geschlossen ist.</p>
<p><wr/><br />
Vor genau hundert Jahren schuf <a href="http://www.dandy-club.com/2012/07/marcel-duchamp-125-geburtstag.html"><span style="color: #919484;">Marcel Duchamp</a> das Bild Broyeuse de chocolat n°1. Eine braune, walzenartige Schokoladenreibe, die montiert ist auf einem runden Tisch im Stile der Möbel von Louis XV. Unter dem Tisch befindet sich eine beigefarbene Fläche, die wirkt, als wäre Flüssigkeit ausgelaufen. Der Hintergrund des Gemäldes ist dunkel gehalten, ein Braunton, der beinahe schwarz wirkt.<br />
<wr/><br />
<wr/><br />
Bislang sind die verschiedenen Varianten von Duchamps Schokoladenreiben mehr oder weniger als Vorstudien von Le grand verre (Das Große Glas), 1915-23 gedeutet worden, in das eine Reibe integriert ist. Diese Ausstellung und der Katalog weisen in eine andere Richtung: Sie verdeutlichen, dass die Schokoladenreiben einen Anfang in einer bestimmten Entwicklung bei Duchamp markieren. Das machen die verschiedenen Beiträge in dem kleinen, wohlfeilen Katalog überaus deutlich. Marcel Duchamp selbst hat wiederholt darauf hingewiesen, wie sehr er von seiner ersten Begegnung mit einer Schokoladenreibe fasziniert war:<br />
<wr/><br />
<wr/><br />
»Ich ging […] umgehend zu einer anderen Formel über, der Formel der ‚Schokoladenreibe‘. Ich war in Rouen, und eines der Geschäfte zeigte durchs Glas eine echte, originale, Schokoladenreibe, die der Hersteller ins Fenster gestellt hatte. Sie amüsierte mich so sehr, dass ich sie zum Ausgangspunkt machte.«<br />
<wr/><br />
<wr/><br />
Zum Ausgangspunkt wovon? Duchamp fing an, die Beziehung zwischen Kunst und Industrie grundsätzlich zu hinterfragen. Er selbst mied fortan möglichst den Kontakt zur zeitgenössischen Malerei. Seine späteren Ready Mades sind Versuche, eingefahrene Seh- und Konsumgewohnheiten radikal zu brechen. – Auch dies ist in Broyeuse de chocolat n°1 bereits angelegt.<br />
<wr/><br />
<wr/><br />
&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/4_COMP_001_3.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-7501" title="4_COMP_001_3" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/4_COMP_001_3-1024x682.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a>Blick ins Innere der winzigen Kunsthalle<br />
© Gregor Schuster, Institut Mathildenhöhe Darmstadt 2013</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Die beiden Schweizer Künstler und Initiatoren der Kunsthalle, Caroline Bachmann und Stefan Banz, präsentieren eine Gruppenausstellung mit neun Künstlern aus fünf Ländern. Neben Marcel Duchamp sind Meret Oppenheim, Joseph Beuys und andere bedeutende Künstler vertreten. Alle im Miniaturformat, in Zentimetergröße. Der wunderschöne, kleinformatige Katalog aus dem Verlag für moderne Kunst ist nur in seinem Format klein: Inhalt wie Gestaltung sind großartig und lassen das Büchlein auf lange Zeit auch einen grundlegenden Einstieg zum Werk und Denken von Marcel Duchamp sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwdandyc-21&#038;o=3&#038;p=26&#038;l=ur1&#038;category=schmuck&#038;banner=1HVTFW618XA7F9NCQSG2&#038;f=ifr" width="468" height="60" scrolling="no" border="0" marginwidth="0" style="border:none;" frameborder="0"></iframe><br />
<wr/><br />
<wr/></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Andy Warhol &#8211; Photographien in Zürich</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 15:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andy Warhol]]></category>
		<category><![CDATA[Photographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Andy Warhol, Paparazzi 1987, Unikat © Courtesy of The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts &#160; &#160; Photographien von Andy Warhol präsentiert die Züricher Gallery focus21 ab 16. Mai 2013. Die Unikate aus den Jahren 1976 bis 1987 sind Leihgaben des Fine Art Invest Fund. Das Medium der Photographie wird im Gesamtwerk von Andy&#8230; <a href="http://www.dandy-club.com/2013/05/andy-warhol-photographien-in-zurich.html">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/warhol.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7485" title="warhol" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/warhol.jpg" alt="" width="456" height="321" /></a>Andy Warhol, <em>Paparazzi 1987</em>, Unikat<br />
© Courtesy of The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Photographien von <a href="http://www.dandy-club.com/2010/09/andy-warhol-the-early-sixties.html"><span style="color: #919484;">Andy Warhol</a> präsentiert die Züricher Gallery focus21 ab 16. Mai 2013. Die Unikate aus den Jahren 1976 bis 1987 sind Leihgaben des Fine Art Invest Fund.<br />
<wr/><br />
Das Medium der <a href="http://www.dandy-club.com/2012/03/andy-warhols-passphoto-serien-in-paris.html"><span style="color: #919484;">Photographie</a> wird im Gesamtwerk von <a href="http://www.dandy-club.com/2010/09/andy-warhol-the-early-sixties.html"><span style="color: #919484;">Andy Warhol</a> zunehmend entdeckt, liegen doch den meisten seiner Werke Photos zugrunde. Der Pop-Art-Künstler ironisierte damit die gesamte Kunst. Er intendierte seinen Werken jedweden Mangel an künstlerischer Ambition oder Kreativität. Deshalb verwandte er bewusst Photos aus Zeitungen: Sie stammten weder von ihm selbst noch hatten sie irgendeinen kreativen Spirit. Alles sei oberflächlich und flüchtig. Den ‚american way od life‘ persiflierte Andy Warhol insbesondere in Unfällen, Vebrechen und einem im Nihilismus erstarrten Konsum.<br />
<wr/><br />
&nbsp;</p>
<p>Andy Warhol &#8211; Photographs<br />
16. Mai – 16. August 2013<br />
Eröffnung: Donnerstag, 16. Mai, 18 Uhr.</p>
<p>Einführung: Prof. Klaus Honnef<br />
Kurator: Thomas Zander<br />
gallery focus21<br />
Beethovenstr. 20, CH-8002 Zürich<br />
T +41 43-8176210<br />
www.focus21.ch<br />
Mi-Fr 10-18 Uhr u.n.V.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ulvis Alberts &#8211; Pokerface. Celebrities. Icebox.</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 15:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Photographie]]></category>
		<category><![CDATA[Ulvis Alberts]]></category>

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		<description><![CDATA[© Ulvis Alberts, Beatles aus der Serie Celebrities &#160; &#160; Die Galerie STP in Greifswald zeigt frühe Photographien von Ulvis Alberts. In den 1960er Jahren bekam er Musiklegenden wie Bob Dylan, Jimi Hendrix oder Jerry Garcia vor die Kamera. Die in Seattle entstandenen Aufnahmen machten ihn weltbekannt. In den 1970ern machte Alberts teils skurrile Aufnahmen&#8230; <a href="http://www.dandy-club.com/2013/05/ulvis-alberts-pokerface-celebrities-icebox.html">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/icebox.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7478" title="icebox" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/icebox.jpg" alt="" width="456" height="276" /></a>© Ulvis Alberts,<em> Beatles</em> aus der Serie <em>Celebrities</em></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Die Galerie STP in Greifswald zeigt frühe Photographien von Ulvis Alberts. In den 1960er Jahren bekam er Musiklegenden wie Bob Dylan, Jimi Hendrix oder Jerry Garcia vor die Kamera. Die in Seattle entstandenen Aufnahmen machten ihn weltbekannt. In den 1970ern machte Alberts teils skurrile Aufnahmen von den Pokerweltmeisterschafte in Las Vegas.</p>
<p><wr/><br />
Die Serie<em> Icebox</em> gibt einen privaten Einblick in die Welt der Stars der 1980er Jahre.</p>
<p style="text-align: left;">Ab Juli 2013 wird die Ausstellung in Zingst zu sehen sein.</p>
<p><wr/><br />
Galerie STP<br />
Lange Str. 21, 17489 Greifswald<br />
+49 (0)3834 899 448<br />
www.galerie-stp.de</a><br />
Di &#8211; Fr 13-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr<br />
<img src="https://i5.createsend1.com/ei/j/22/8E5/EBB/190327/csimport/i13221_4.jpg" alt="Galerie STP" width="250" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gary Cooper &#8211; Hollywoods first Gentleman</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 17:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Gary Cooper]]></category>
		<category><![CDATA[Gentleman]]></category>

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		<description><![CDATA[Lucky Strike-Werbung mit Gary Cooper &#160; Zum 52. Todestag erinnert der DANDY-CLUB an den US-Schauspieler Gary Cooper (7. Mai 1901 &#8211; 13. Mai 1961). Gary Cooper war über Jahrzehnte einer der bedeutndesten männlichen Hollywood-Stars. Er repräsentiert noch heute das Vorbild des bestgekleideten amerikanischen Gentleman. Hier ein Trailer zu dem legendären Western 12 Uhr Mittags: &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/GaryCooper_Lucky_Strike.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7469" title="GaryCooper_Lucky_Strike" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/GaryCooper_Lucky_Strike.jpg" alt="" width="338" height="432" /></a>Lucky Strike-Werbung mit Gary Cooper</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p><wr/><br />
<wr/></p>
<p style="text-align: left;">Zum 52. Todestag erinnert der DANDY-CLUB an den US-Schauspieler <strong>Gary Cooper</strong> (7. Mai 1901 &#8211; 13. Mai 1961).</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Gary Cooper</strong> war über Jahrzehnte einer der bedeutndesten männlichen Hollywood-Stars. Er repräsentiert noch heute das Vorbild des bestgekleideten amerikanischen Gentleman.</p>
<p><wr/><br />
<wr/></p>
<p style="text-align: left;">Hier ein Trailer zu dem legendären Western <em>12 Uhr Mittags</em>:</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/7siVU6lLmDc?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<wr/><br />
<wr/><br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwdandyc-21&#038;o=3&#038;p=26&#038;l=ur1&#038;category=bestsellers&#038;banner=1KYAM7DF4KD159YNMW02&#038;f=ifr" width="468" height="60" scrolling="no" border="0" marginwidth="0" style="border:none;" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Stuart Franklin &#8211; Narcissus</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 07:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[A rebours]]></category>
		<category><![CDATA[Askese]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Photographie]]></category>
		<category><![CDATA[Refugium]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Stuart Franklin]]></category>

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		<description><![CDATA[Stuart Franklin, Dark Cloth I, 2011 © Stuart Franklin/ Magnum Photos 2011 &#160; &#160; Stuart Franklin, Narcissus. Hrsg. Magnum Photos, Englisch, 152 Seiten, 90 Abbildungen in Schwarz-Weiß auf Photopapier Hello Fat Matt, 150 g, Hatje Cantz 2013, 39,80 Euro. &#160; 1989 erstickte die chinesische Führung den demokratischen Aufruhr mit Militär-Gewalt. Ein Photo ging als Emblem&#8230; <a href="http://www.dandy-club.com/2013/05/stuart-franklin-narcissus.html">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/Dark-Cloth-I-2011.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-7459" title="Dark Cloth I, 2011" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/Dark-Cloth-I-2011-1024x681.jpg" alt="" width="450" height="299" /></a>Stuart Franklin, <em>Dark Cloth I, 2011</em><br />
© Stuart Franklin/ Magnum Photos 2011</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: left;">Stuart Franklin, Narcissus. Hrsg. Magnum Photos, Englisch, 152 Seiten, 90 Abbildungen in Schwarz-Weiß auf Photopapier Hello Fat Matt, 150 g, Hatje Cantz 2013, 39,80 Euro.</h3>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">1989 erstickte die chinesische Führung den demokratischen Aufruhr mit Militär-Gewalt. Ein Photo ging als Emblem des Massakers am Tian’anmen Platz um die Welt. Ein Demonstrant riskiert sein Leben und stoppt mit dem Einsatz seines Körpers eine ganze Armada von Panzern. Der Photograph: Stuart Franklin.</p>
<p><wr/><br />
Der 1956 in London geborene Photograph reiste viele Jahre um die ganze Welt, um als Korrespondent für bedeutende Agenturen Bilder von den aktuellen Schauplätzen zu liefern. Doch dann vermochte ein Ort, ihn festzuhalten.<br />
<wr/><br />
Im Jahr 2009 führte ihn das Nordic Light International Festival of Photography nach Norwegen, in dessen Rahmen der renommierte Photo-Reporter eine Ausstellung palästinensischer Kollegen kuratierte. Sein Reise-Betreuer zeigte ihm die Umgebung. Stuart Franklin verliebte sich in die Landschaft und ihre Einsamkeit. So kaufte er sich auf der Insel Otrøya an der Westküste eine Hütte. Hier sollte er in den nächsten drei Jahren viel Zeit verbringen.<br />
<wr/><br />
In dem sehr persönlichen Nachwort des daraus entstandenen Photo-Bandes Narcissus schildert Franklin, was diese Landschaft, die Natur und ihre Stille mit ihm gemacht haben. Es sei, schreibt der weitgereiste Photograph, als habe ihm diese Gegend nach seinen anstrengenden Jahren als Präsident von Magnum Photos etwas gegeben, was er zuerst gar nicht bewusst vermisst hätte: Den Raum und damit die Zeit nachzudenken. Dazu beigetragen hätten auch die Menschen mit ihrer besonderen Art: »Despite not speaking the language, I found a generosity of spirit in the people I met and a positive feeling about just about everything«, beschreibt er sein Gefühl in Norwegen.<br />
<wr/></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/Stela-I-2010.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-7462" title="Stela I, 2010" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/Stela-I-2010-815x1024.jpg" alt="" width="300" height="377" /></a>Stuart Franklin, <em>Stela I, 2010</em><br />
© Stuart Franklin/ Magnum Photos 2010</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Der bibliophile Photo-Band bringt eine Auswahl seiner Eindrücke an diesem Fleck der Welt. Sie sind völlig subjektiv und vermögen so, das was der Engländer fühlt, zu verdeutlichen. Es sind die Fjörde, Eis und Schnee und die scheinbare Endlosigkeit dieser Landschaft, die als erstes dem Betrachter auffallen. Dabei sind keineswegs nur die großen Flächen in dem wohlgestalteten Buch vertreten. Das Verständnis der Welt erfolgt ja auch über die mikro-kosmische Betrachtung: So finden wir Wurzeln, Baumrinde oder auch den spärlich gedeckten Tisch mit einem Brotlaib und einer Flasche, die die Atmosphäre des Hierseins festhalten.</p>
<p><wr/><br />
Franklin, der seit 1990 mehr als 20 Reportagen für National Geographic geschaffen hat, schenkt uns mit diesem wunderbar ruhigen Buch einen Einblick in sein Refugium, in den von ihm so geschätzten Ort der Kontemplation und geistigen Sammlung. Die sensitiven Schwarz-Weiß-Photos laden ein zu einer Reise an einen Ort, der für einen bedeutenden Magnum-Photographen zu seinem persönlichen Paradies geworden ist.<br />
<wr/><br />
<wr/><br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=0E0D0D&#038;IS1=1&#038;bg1=0E0D0D&#038;fc1=E5AD00&#038;lc1=E3D600&#038;t=httpwwwdandyc-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=tf_til&#038;asins=3775735542" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><br />
<wr/><br />
<wr/></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Henry van de Veldes Universalmuseum für Erfurt</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 07:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[A rebours]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Henry van de Velde]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Modellnachbau des Universalmuseums von Henry van de Velde. Ansicht von Osten mit Eingangsportal, 2012 im Maßstab 1:100. © Photo: Bildarchiv Angermuseum Erfurt/ Dirk Urban &#160; &#160; Die Stadt Erfurt war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Ort ambitionierter Kunst-Schau: Gleich mehrere Architekten waren an den Planungen für einen Museums-Neubau beteiligt, der eine  – aus heutiger&#8230; <a href="http://www.dandy-club.com/2013/05/henry-van-de-veldes-universalmuseum-fur-erfurt.html">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/01a-Modellnachbau_Kubaturmodell.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-7449" title="01a Modellnachbau_Kubaturmodell" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/01a-Modellnachbau_Kubaturmodell-1024x596.jpg" alt="" width="450" height="262" /></a>Modellnachbau des Universalmuseums von Henry van de Velde.<br />
Ansicht von Osten mit Eingangsportal, 2012 im Maßstab 1:100.<br />
© Photo: Bildarchiv Angermuseum Erfurt/ Dirk Urban</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Die Stadt Erfurt war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Ort ambitionierter Kunst-Schau: Gleich mehrere Architekten waren an den Planungen für einen Museums-Neubau beteiligt, der eine  – aus heutiger Sicht – sehr moderne und weitsichtige Sammlung beherbergen sollte.<br />
<wr/><br />
Eine Sonderausstellung in Erfurt zeigt nun noch bis zum 8. September 2013 aus Anlass des 150. Geburtstages von Henry van de Velde das verlorene Modell seines ‚Universalmuseums‘ in zwei Varianten. Die Schau vermittelt einen umfassenden Einblick in die Planungen unter den verschiedenen Direktoren und die Bemühungen der Stadt, ein Kunst-Ort ersten Ranges zu werden. Durch die konsequente Öffnung des Angermuseums für die Moderne Kunst erarbeitete sich das Haus den Ruf als eines der progressivsten Museen der damaligen Zeit. 1937 beendeten die Nationalsozialisten dies mit ihrem gewaltsamen Vorgehen gegen die so genannte ‚Entartete Kunst‘. Über 1.000 Kunstwerke wurden entfernt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.vandevelde2013.de" target="blank"><span style="color: #919484;">www.vandevelde2013.de</a></p>
<dl>
<dd>Angermuseum<br />
Anger 18<br />
99084 Erfurt<br />
Telephon: (0361) 65 51 65-1<br />
Fax: (0361) 65 51 65-9<br />
angermuseum@erfurt.de</p>
<p><a href="http://www.angermuseum.de" target="blank"><span style="color: #919484;">www.angermuseum.de</a></p>
</dd>
</dl>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8216;Once upon a time&#8230;&#8217; by Karl Lagerfeld</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 07:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1920er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[A rebours]]></category>
		<category><![CDATA[Chanel]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Lagerfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Once upon a time]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein grandioser Kurzfilm von Karl Lagerfeld über die Eröffnung der ersten Chanel-Boutique © Chanel/ Karl Lagerfeld 2013 &#160; &#160; &#8216;Once upon a time&#8230;&#8217; ist ein sehr ästhetischer Kurzfilm von Karl Lagerfeld über die Eröffnung der ersten Chanel-Boutique vor 100 Jahren. Auch die großartige Marchesa Luisa Casati hat einen kurzen Gastauftritt&#8230; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/kl23.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-7423" title="kl23" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/kl23.bmp" alt="" width="461" height="288" /></a>Ein grandioser Kurzfilm von Karl Lagerfeld über die Eröffnung der ersten Chanel-Boutique<br />
© Chanel/ Karl Lagerfeld 2013</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&#8216;Once upon a time&#8230;&#8217; ist ein sehr ästhetischer Kurzfilm von Karl Lagerfeld über die Eröffnung der ersten Chanel-Boutique vor 100 Jahren. Auch die großartige <a href="http://www.dandy-club.com/2010/01/luisa-casatis-geburtstag.html"><span style="color: #919484;">Marchesa Luisa Casati</a> hat einen kurzen Gastauftritt&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/0o9dTCl0hkY?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<wr/><br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwdandyc-21&#038;o=3&#038;p=26&#038;l=ur1&#038;category=bestsellers&#038;banner=1KYAM7DF4KD159YNMW02&#038;f=ifr" width="468" height="60" scrolling="no" border="0" marginwidth="0" style="border:none;" frameborder="0"></iframe><br />
<wr/><br />
<wr/></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gunter Sachs&#8217; Todestag</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 16:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andy Warhol]]></category>
		<category><![CDATA[Anstand]]></category>
		<category><![CDATA[Connaisseur]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Gunter Sachs]]></category>

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		<description><![CDATA[Filmstill aus der SWR-Doku über Gunter Sachs © SWR 2013 &#160; &#160; Der DANDY-CLUB erinnert am zweiten Jahrestag des Todes von Gunter Sachs an den Photographen, Kunst-Sammler, Mäzen und Erben, der seinen Tod freiwillig gewählt hat. Der SWR produzirte eine sehenswerte Dokumentation, die 2013 zum ersten Mal gesendet worden ist: &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/sachs.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-7414" title="sachs" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/sachs.bmp" alt="" width="538" height="336" /></a>Filmstill aus der SWR-Doku über Gunter Sachs<br />
© SWR 2013</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Der DANDY-CLUB erinnert am zweiten Jahrestag des Todes von Gunter Sachs an den Photographen, Kunst-Sammler, Mäzen und Erben, der seinen Tod freiwillig gewählt hat.</p>
<p style="text-align: left;">Der SWR produzirte eine sehenswerte Dokumentation, die 2013 zum ersten Mal gesendet worden ist:</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/IEprYLdZyxQ?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<wr/><br />
<wr/><br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwdandyc-21&#038;o=3&#038;p=26&#038;l=ur1&#038;category=bestsellers&#038;banner=1KYAM7DF4KD159YNMW02&#038;f=ifr" width="468" height="60" scrolling="no" border="0" marginwidth="0" style="border:none;" frameborder="0"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zerrissene Fäden &#8211; Die Zerstörung der jüdischen Modeindustrie in Deutschland</title>
		<link>http://www.dandy-club.com/2013/05/zerrissene-faden-die-zerstorung-der-judischen-modeindustrie-in-deutschland.html</link>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 16:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karl Lagerfeld]]></category>
		<category><![CDATA[LSD Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Modeindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Roberta S. Kremer]]></category>

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		<description><![CDATA[Roberta Kremers lesenswertes Buch über die Zerstörung der jüdischen Modeindustrie in Deutschland und Österreich mit einer Titelvignette von Karl Lagerfeld © Steidl Verlag/ Karl Lagerfeld 2013 &#160; &#160; Roberta S. Kremer (Hg.), Zerrissene Fäde. Die Zerstörung der jüdischen Modeindustrie in Deutschland und Österreich, 198 Seiten, gebunden in Leinen, mit einer Titelvignette von Karl Lagerfeld, Steidl&#8230; <a href="http://www.dandy-club.com/2013/05/zerrissene-faden-die-zerstorung-der-judischen-modeindustrie-in-deutschland.html">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/LSD_Kremer.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-7407" title="LSD_Kremer" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/LSD_Kremer-653x1024.jpg" alt="" width="233" height="366" /></a>Roberta Kremers lesenswertes Buch über die Zerstörung der jüdischen Modeindustrie in Deutschland und Österreich mit einer Titelvignette von Karl Lagerfeld<br />
© Steidl Verlag/ Karl Lagerfeld 2013</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: left;">Roberta S. Kremer (Hg.), Zerrissene Fäde. Die Zerstörung der jüdischen Modeindustrie in Deutschland und Österreich, 198 Seiten, gebunden in Leinen, mit einer Titelvignette von Karl Lagerfeld, Steidl Verlag, Göttingen 2013, 18 Euro.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Nationalsozialisten machten kurzen Prozess: Aus heutiger Perspektive ist erstaunlich und gespenstisch zugleich, in welch rasender Geschwindigkeit die Beamtenschaft, Institutionen, Hochschulen und andere wichtige Teile der Gesellschaft von jüdischen Mitgliedern getrennt wurden. Vor kurzem erst erregte eine Studie für Aufsehen, die belegte wie radikal das Auswärtige Amt Juden aus seinen Reihen entfernte. Dass diese so genannte ‚Arisierung‘ auch in der deutschen und österreichischen Bekleidungsindustrie stattfand, ist heute nicht allgemein bekannt.<br />
<wr/><br />
Das Buch <strong><em>Zerrissene Fäden</em></strong> geht zurück auf ein Ausstellungsprojekt, das im Jahr 1999 in Vancouver stattfand. <em>»Broken Threads: From Aryanization to Cultural Loss – The Destruction of the Jewish Fashion Industry in Germany and Austria« </em>versuchte einen neuen Ansatz, um Menschen zu erreichen: Der ästhetischen und teils luxuriösen Mode aus jüdischen Händen wurden Bilder der barbarischen Verfolgung und Zerstörung gegenübergestellt. Photos der Haute Couture aus den 1920er Jahren gegenüber breitbeinigen SA-Männern vor geplünderten und demolierten Geschäften.<br />
<wr/><br />
In der deutschen Mode-Industrie zu Beginn des 20. Jahrhunderts trafen einige Faktoren zusammen, die sie für die Nazis mit ihren Minderwertigkeitskomplexen zum Dorn im Auge werden ließ: Jüdische Familien hatten sich über viele Generationen erhebliche Reputation erarbeitet. Die opulenten Kaufhäuser wie Tietz oder Wertheim zeugten von Stil und Geschmack. Die architektonischen Würfe von Erich Mendelsohn, der in den 1920er Jahren die großen Warenhäuser für die Schocken-Kette baute, sind noch heute Sinnbilder für eine gelungene Verbindung von Gewinnorientierung und Schönem. Als Vorwand der nationalsozialistischen Zerstörungen und Enteignungen diente das Bestreben, den kleinen Einzelhandel zu fördern und eine zunehmende Konzentration im Handel zu unterbinden.<br />
<wr/><br />
Dabei war der Erfolg der jüdischen Kaufleute weder über Nacht entstanden noch zufällig. Beispielhaft ist der Werdegang der Berliner Familie Israel. Im Jahr 1741 erhielt Jacob Israel mit seiner Familie von Friedrich dem Großen das Recht verliehen, in Berlin zu leben. Ein Vierteljahrhundert lang verkaufte er in einer Art offenem Marktstand gebrauchte Kleidung. Irgendwann hatte er genug Geld zusammen, um ein Haus zu erwerben und sein Geschäft zu saturieren. 1815 konnte sich sein Enkel Nathan die liberalisierten Wirtschaftsgesetze zunutze machen und nun auch neue Kleidung und Stoffe offerieren. Zu Anfang der 1930er Jahre war Israel eines der größten Berliner Kaufhäuser mit Ladenverkauf und Versandhandel. Wie stark die Mode-Industrie jüdisch dominiert war, zeigen die folgenden Zahlen: 80 Prozent der Kaufhäuser und Filialbetriebe im Vorkriegs-Deutschland befanden sich in jüdischem Besitz, ebenso 40 Prozent der Großhandels-Textil-Unternehmen.<br />
<wr/><br />
Von all dem ist heute nichts mehr übrig. Von dieser vernichteten Kultur ahnen die wenigsten überhaupt. Zuerst wurden die Besitzer enteignet, verfolgt und ermordet. Dann kamen die alliierten Bomber und zerstörten die Warenhäuser. Mit einem halben Dutzend Aufsätzen erinnert der Band an eine untergegangene Epoche. Mitten im Herzen von Europa.  Eine Plünderung und Zerstörung von ungeheurem Ausmaß. Von Menschen Menschen angetan, weil sie Juden waren. Und die meisten schauten zu.<br />
<wr/><br />
Ein Manko des bibliophil gestalteten Bandes ist das Lektorat: Die Übersetzung wirkt teils amerikanisch, Worte sind falsch und manches hätte für den deutschen Sprachraum angepasst werden müssen. Darüber hinweg trösten die vielen optischen Zugaben, die ein Bild vermitteln der Noblesse der Modewelt vor dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Österreich.<br />
<wr/><br />
<wr/><br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwdandyc-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3869306149&#038;IS1=1&#038;ref=tf_til&#038;fc1=E0F5DC&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=DCF5E4&#038;bc1=0E0D0D&#038;bg1=0E0D0D&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><br />
<wr/><br />
<wr/></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Akt-Photographie um 1900</title>
		<link>http://www.dandy-club.com/2013/05/akt-photographie-um-1900.html</link>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 16:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aesthetik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Photographie]]></category>
		<category><![CDATA[Aktfotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Otto Skowranek, Olga Desmond &#8211; Schwertertanz, 1908 © Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin &#160; &#160; Abbilder des nackten menschlichen Körpers verraten ungeheuer viel über ihre Zeit: Eine Ausstellung von Akt-Photographie um 1900 lässt uns heute erheitern – und verwundern zugleich. Vor über 100 Jahren waren Photographien von unbekleideten Menschen plötzlich allgegenwärtig: Es gab sie als&#8230; <a href="http://www.dandy-club.com/2013/05/akt-photographie-um-1900.html">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/1nackt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7394" title="1nackt" src="http://www.dandy-club.com/wp-content/uploads/2013/05/1nackt.jpg" alt="" width="304" height="456" /></a>Otto Skowranek, <em>Olga Desmond &#8211; Schwertertanz</em>, <em>1908</em><br />
© Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Abbilder des nackten menschlichen Körpers verraten ungeheuer viel über ihre Zeit: Eine Ausstellung von Akt-Photographie um 1900 lässt uns heute erheitern – und verwundern zugleich.<br />
<wr/><br />
Vor über 100 Jahren waren Photographien von unbekleideten Menschen plötzlich allgegenwärtig: Es gab sie als Postkarten, Sammelbilder, ja sogar schon in der Werbung. Einige der 250 im Museum für Fotografie in Berlin ausgestellten Exponate wirken heute skurril, komisch. Andere zeugen von einer verlogenen Öffentlichkeit, wenn beispielsweise exotische Frauen aus vorgeblich ethnologischer Forschung splitternackt abgebildet und herumgereicht wurden.<br />
<wr/><br />
Neben den sehr sehenswerten und aufschlussreichen Photos präsentiert die Schau vom 3. Mai bis 25. August 2013 Bücher, Zeitschriften und einige Filme. Über ein Jahrhundert später ist nicht mehr allgemein bekannt, wie freizügig man damals in manchen Bereichen schon war. So wurden Kranke zur Kur geschickt mit der ausdrücklichen Aufforderung, sich dort nackt der Sonne und der Natur hinzugeben.<br />
<wr/><br />
&nbsp;</p>
<p>Kunstbibliothek im Museum für Fotografie<br />
Staatliche Museen zu Berlin<br />
Jebensstr. 2, 10623 Berlin<br />
Tel: +49 (0)30 3186 4825<br />
www.smb.museum/mf</a><br />
www.facebook.com/staatlichemuseenzuberlin<br />
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwdandyc-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3894797762&#038;IS1=1&#038;ref=tf_til&#038;fc1=E0F5DC&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=DCF5E4&#038;bc1=0E0D0D&#038;bg1=0E0D0D&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><br />
<wr/><br />
<wr/></p>
]]></content:encoded>
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