Hier ein Photo von dem italienischen Dandy-Blog von Roberto Pignoni. Es stammt von Duncan Quinn.
© Duncan Quinn 2009
http://tuttidandy.blogspot.com/2009/11/dandy-photo.html
Nov. 16
Dandy-Photo
Nov. 16
Melancholiker Morrissey
Zum heutigen Berlin-Konzert des Oscar Wilde-Fans Morrissey bringt die taz eine Rezension zweier neuer biographischer Bücher über den Brit-Pop-Gentleman:
„Morrissey, der seine Schüchternheit in Interviews gern mit einem gewissen Snobismus überspielt, wird gleich zu Beginn der Teestunde sentimental: ‚Das Cadogan bedeutet mir bekanntlich sehr viel … hier zu sitzen und Oscars Fernseher anzuschauen und genau den Videorekorder, auf dem er sich ,Leather Boys‘ angesehen hat.‘ Wer nicht recht weiß, was britischer Humor ist – beim Melancholiker Morrissey kann er in die Lehre gehen.
Fast 400 Seiten stark ist Len Browns biografische Annäherung an den Popstar; verschiedene Interviews dienen ihr als Primärquelle (…)
Die Darstellung krankt zuweilen ein bisschen an der Sprache; der Klischeebaukasten des Rockjournalisten bietet auch im 21. Jahrhundert noch ziemlich viel Material, und in der Übersetzung ächzt es an der einen oder anderen Stelle, ganz abgesehen von dem etwas schlampigen Lektorat. Aber insgesamt liest man das Gespräch doch mit einigem Vergnügen, weil es tatsächlich um das Werk und die Entschlüsselung einer Künstlerrolle geht.
Es werden viele, auch subtile Bezüge von Morrisseys Musik und Texten zu Sängerinnen und britischen Fernsehshows der Sechzigerjahre aufgezeigt, zu seinem Geburtsort Manchester und natürlich zu den Glamrock-Bands der Siebziger. Der Autor müht sich zudem redlich, nicht in die Boulevardfalle zu tappen und etwa Morrisseys sexuelle Ambiguität in Eindeutigkeit überführen zu wollen – obwohl das Thema immer wieder gestreift wird.
(…) Gavin Hopps hat ebenfalls seinen Wilde gelesen, daneben aber auch Judith Butler und Jacques Derrida (…)
Hopps, der als „Dozent am Institute for Theology, Imagination and the Arts“ der schottischen St.-Andrews-Universität lehrt, wählt freilich einen ganz anderen Ansatz als Brown: Er geht als Kultur- und Literaturwissenschaftler von den Songs aus und betrachtet Morrissey als „lebendes Zeichen“ – als frei flottierendes Identitätsbündel, das freilich nie ganz zu entziffern ist.
Morrisseys Songtexte misst Hopps an kanonisierten Autoren wie Samuel Beckett, John Betjeman, Philip Larkin oder Oscar Wilde – und versucht damit seine These zu untermauern, der 50-Jährige sei „unzweifelhaft der literarischste Sänger in der Geschichte britischer Popmusik“.
Morrissey wird bei Hopps zum aufgeklärten Romantiker, der mit den Zeichen des Pop nicht nur zu spielen versteht, sondern diese wiederum zitiert. So mache sich der Sänger über den Impuls der Auflehnung und des Nichtdazugehörenwollens, dem Morrissey wie kaum ein anderer folgt, als überkommenen Gestus des Pop zugleich lustig.
Bei Morrissey muss selbst das ausgestellte Leiden an den Zeitgenossen und dem eigenen schwachen Ich als „meta suffering“ interpretiert werden. So streift Hopps immer nah am lyrischen Material die diversen Themen der Songs – vom Katholizismus bis zur Homosexualität, von der „Kunst der Schwäche“ bis zur „Treue zum Scheitern“.
http://www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/der-poet-der-frisbeescheibe/
Len Brown: „Im Gespräch mit Morrissey“. Aus dem Englischen von Henning Dedekind und Karin Lembke.
Hannibal, Höfen 2009, 422 Seiten, 29,90 €
Gavin Hopps: „Morrissey. The Pageant of his Bleeding Heart“. Continuum Books, New York 2009, 302 Seiten, 16,95 €
Nov. 13
Rainald Goetz – loslabern
Der DANDY-CLUB rezensiert das neue Buch von Rainald Goetz: loslabern, Suhrkamp Verlag 2009, 187 Seiten, 17,80 Euro.
Rainald Goetz ist Zeuge. Zeitzeuge, sagt man heute wohl. Und er ist erschreckend ehrlich. Wahrscheinlich führt diese Offenheit zu seinen guten Auflagen. Da müssen die Herrschaften des Medienzirkusses erstmal gucken, wo ein Buchladen ist, sich einen oder mehrere Tage (je nach Umfang des gerade Veröffentlichten) krank melden (denn die meisten sind ja Angestellte – „Leitende“, versteht sich) und nachlesen, ob er sie vernichtet – sprich oft lebensnah beschrieben hat.
Um es vorweg zu nehmen: Echte verbale, nun literarische, hissy fits sind nicht drin im neuen tagebuchähnlichen loslabern. Loslabern erzählt in drei Kapiteln (1. Reise; 2. Herbstempfang 2008; 3. Der Jüngling) Geschichten aus »dieser grandios durchgeknallten Zeit« (Verlagstext). Es ist die Weiterschreibung von »Klage«, dem Berichtsband über den irrwitzigen Wahnsinn namens Leben aus dem vergangenen Jahr. Große Passagen des kleinen Bandes mit dem Untertitel »Bericht« sind Selbstgespräche/ Monologe/ Rechtfertigungen vor sich selbst und vor einer unbestimmten, unbekannten Leserschaft-Öffentlichkeit. Deren Motivation/ Hintergrund/ Motiv-? ist wohl jeweils die Höflichkeit/ Feigheit/ das Sozialverhalten seines Ich, das es ihm im Moment der Begegnung verbietet, dem Getroffenen zu offenbaren, dass dessen gerade Publiziertes für ihn absolute Scheiße darstellt.
Grandios ist ein Satz, der über zwei Seiten geht. Goetz trifft Sloterdijk. »Ich erzählte Sloterdijk (…) als wie unglaublich fürchterlich, falsch, im Gegenteil, als wie unglaublich inspirierend ich seine hier in der neuen Revolutions-Faz unter irgendeinem neuerlichen Revolutionstitel neulich veröffentlichten Ideen zu der von ihm so genannten gebenden Hand, der nichtöffentlichen, der nicht nehmenden, der gebenden Hand also, gefunden hätte, vor allem natürlich dieses Bild mit den Händen, mit der Hand, diese Auswalzung des Begriffs von der öffentlichen Hand zu dem Bild von den gebenden und nehmenden Händen hätte es mir als Arzt und Hobbydarwin besonders angetan, damit könne man wirklich arbeiten, mit diesem Bild, mit diesen Händen, nur die von ihm mittels dieser herrlichen Hände herbeigezogenen Ideen müsste man sich wohl doch noch einmal ein bisschen genauer anschauen vielleicht (…)«
Grandios auch Goetzens Schilderung des für ihn traumatisch erlebten Herbstempfanges der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Durch Zufall stolpert er in einen großen Saal, wo Kanzlerin Merkel vor der devot-andächtig lauschenden Führungsmannschaft der Zeitung doziert. Eigentlich suchte der studierte Arzt Goetz ja nur die Garderobe, weil er in seiner Manteltasche die Zigaretten vergessen hatte. Aber nun wird er durch diesen Zufall Zeuge einer von ihm so wahrgenommenen Unterwürfigkeit, die ihn erschüttert. Rainald Goetz schreibt an einer Stelle von dem »extremen Wirklichkeitsüberdruck« dieser Tage. Das könnte als Überschrift stehen über dem Bericht einer beschleunigten Welt, in der viele immer hektischer agieren, ohne dass ihnen die totale Bedeutungslosigkeit ihres Tuns bewusst wird.
Mitte der neunziger Jahre klebte an einer heruntergekommenen Haustür im Berliner Prenzlauer Berg ein Zettel. Auf ihm informierte ein Mieter seine Nachbarn über den Tod des Angehörigen und Ort und Zeit der Beerdigung. Einer schrieb mit Edding unter die Todesnachricht: »Interessiert ja tierisch!« Unter die Beerdigungsdaten: »Komme auch«.
Nov. 12
Auktion bei Zisska & Schauer
Bulwer-Lyttons The Pilgrims of the Rhine von 1834
Noch bis morgen (11. – 13. November 2009) kommen bei Zisska & Schauer in München dutzende von hochinteressanten Büchern, Autographen, Bildern und anderes zur Versteigerung. Darunter auch diese abgebildete Ausgabe von Bulwer-Lyttons The Pilgrims of the Rhine von Saunders aus dem Jahr 1834. Außerdem ein Potrait Schopenhauers, das bislang als verschollen galt, eine Original-Quittung von Goethe, Widmungsexemplare von Hermann Hesse &C. &C.
Online-Katalog: http://www.zisska.de/nav04_05.html#katalog
Photo: Copyright Zisska & Schauer. All rights reserved.
Nov. 12
Serenus M. Brezengang zum 80.
Die Neue Züricher Zeitung gratuliert Hans Magnus Enzensberger auf eigene nonchalante Art: Sie bringt die Pseudonyme von HME und zeigt so, wie umfangreich sein Oevre wirklich ist:
„Andreas Thalmayr ist vermutlich das bekannteste der Enzensbergerschen Pseudonyme, und am ehesten wird es mit seiner erfolgreichen Anthologie «Das Wasserzeichen der Poesie» (1985) in Verbindung gebracht. Andreas Thalmayr ist auch der Verfasser von «Lyrik nervt» (2004), im Untertitel «Erste Hilfe für gestresste Leser», und der sehr unterhaltsamen kleinen Schrift «Heraus mit der Sprache» (2005), in welcher, nun ja: Hans Magnus Enzensberger eine Reihe von klugen und oft auch ernüchternden Bemerkungen zur Sprache macht, zur deutschen vor allem. Andreas Thalmayr hat auch einmal eine «Kleine Kulturgeschichte in Schüttelreimen» publiziert: «Es schwärmten kaum für Schweinehirten / die Damen, die um Heine schwirrten.» Oder: «Man sagt sich: Ich vergesse halt, / wie viel mir Hermann Hesse galt.» Oder: «Ob’s Péter Esterházy störte, / wenn seinen Hohn die Stasi hörte?». In «Das Wasserzeichen der Poesie» lässt Thalmayr auch einen gewissen Serenus M. Brezengang als Autor und Übersetzer mitarbeiten. Der Name, ein Anagramm, steht hier für experimentelle Versuche an Gedichten.
Unter dem Namen Elisabeth Ambras ist der Autor sogar Autorin geworden. Warum sie unter Pseudonym schreibt, begründet sie gleich selbst: «Mein Mann möchte, dass ich auf etwas Rücksicht nehme, das er seine nennt (…)
‚Bisher keine Veröffentlichungen (ausser Diplomarbeit)‘ heisst es in einem anderen Fall, bei den biografischen Angaben zu einem gewissen Giorgio Pellizzi. 1934 in Sizilien geboren, studierte Germanistik und Nationalökonomie in Turin und Köln: ‚Aktiv an der italienischen Studentenbewegung teilgenommen. Arbeitet augenblicklich an einer Untersuchung über die multinationalen Konzerne und lebt zur Zeit in Mailand und Amsterdam.‘ (…)
Die Liste der Pseudonyme liesse sich fortsetzen. Etwa mit Benedikt Pfaff: Der Name steht unter einigen Übersetzungen, von Texten von Donald Barthelme oder Lawrence Ferlinghetti. Pfaff ist dem Vernehmen nach ein Spitzname des Autors. Oder Trevisa Buddensiek, auch das ein kurzzeitig genutztes Pseudonym von Enzensberger (…).“
Das gesamte lesenswerte Stück findet sich hier:
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/die_wasserzeichen_der_poesie_1.3999578.html
Bild: http://farm1.static.flickr.com/55/162805429_735275fa8f.jpg. All rights reserved.
Nov. 11
Hans Magnus Enzensberger zum 80.
Das Plakat des Suhrkamp Verlags zum 80. Geburtstag von Hans Magnus Enzensberger
Der DANDY-CLUB gratuliert Hans Magnus Enzensberger zum 80. Geburtstag. Der Schriftsteller gilt als der einflussreichste Intellektuele in Deutschland nach 1945.
In seinem Essay „Mittelmaß und Wahn“ stellte er der bundesdeutschen Gesellschaft sein Zeugnis aus: „Mittelmäßig sind ihre Machthaber und ihre Kunstwerke, ihre Repräsentanten und ihr Geschmack, ihre Freuden, ihre Meinungen, ihre Architektur, ihre Medien, ihre Ängste, Laster, Leiden, und Gebräuche.“ Zu den Eliten: „Die Reichen zeichnen sich nur noch durch einen einzigen gemeinsamen Nenner aus: sie haben mehr Geld. Sie verfügen über kein eigenes Klassenbewußtsein, keinen eigenen Stil, keine eigene Ideologie, kein Prestige außerhalb der ökonomischen Sphäre. Titel und Ränge spielen keine Rolle. Ein Gummihändler gilt soviel wie ein General, ein Koch soviel wie ein Universitätsprofessor, ein Fußballtrainer aus dem zweiten Glied soviel wie ein Minister“
Man kennt die alten Fotos der Gruppe 47. Der junge Schriftsteller fiel aufgrund seiner tadellosen Kleidung hier immer aus dem Rahmen. In den 60ern des vorigen Jahrhunderts galt ein Anzug mit Hemd und Krawatte in seinem Umfeld als Symbol der Bourgeoisie. Auch als es in den 70er Jahren in Literatenkreisen immer weniger opportun wurde, eine Krawatte zu tragen, änderte Enzensberger sein Verhalten nicht. György Konrad hat später Enzensbergers Schlips als „Schal vom Feinsten“ bezeichnet. Auch mit seinen Standpunkten blieb der 1929 geborene Schriftsteller – eines Dandys gemäß – immer unberechenbar. Wegen seiner Verteidigung des US-amerikanischen Angriffs auf den Irak wurde er von einer Zeitung als Polit-Dandy gescholten. Der Standpunkt der Minderheit und Opposition scheint ihm zu gefallen.
Enzensberger hat im Laufe der vielen Jahrzehnte seines Schaffens kaum etwas nicht gemacht. Er hat Gedichte und Prosa geschrieben, Anthologien herausgegeben, mehrere Zeitschriften begründet und für das Radio gearbeitet. Kritiker sehen eine der wesentlichen Quellen seiner Kreativität in der Fähigkeit, sich niemals vereinnahmen zu lassen. 1985 gründete er die Andere Bibliothek, eine Buchreihe, in der besondere, abgelegene Werke eine Möglichkeit der (Wieder-)Veröffentlichung erhalten. Jeder Dandy ist ein Liebhaber schöner Bücher. Es gibt von jedem Band dieser Reihe eine Vorzugsausgabe nur für Abonnenten, die bibliophil gestaltet ist.
Wohl kein Zufall: Ein Buch der Reihe macht den Deutschen bezüglich ihrer Manieren Beine. Der Autor ist ein äthiopischer Prinz. Aus dem Klappentext: „Über die Zähigkeit der Manieren kann man sich wundern, ärgern oder freuen. Radikale Demokraten betrachten sie als eine Art stillen Skandal, weil sie gegen das heilige Gebot der Gleichheit verstoßen.“ Nicht ohne Grund hat TV-Dandy Harald Schmid sein Publikum vor Jahren Enzensberger zum Geburtstag applaudieren lassen.
Herzlichen Glückwunsch Hans Magnus Enzensberger zum 80. Geburtstag!
Interessante Gratulationen:
http://www.zeit.de/2009/46/01-Hans-Magnus-Enzensberger
http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/fuer-immer-jung/
http://www.haz.de/Nachrichten/Feuilleton/Uebersicht/Hans-Magnus-Enzensberger-Ein-Lob-der-Inkonsequenz
Historisch:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45141155.html
Nov. 10
Kollektionen, Photos und Bücher
Der berühmteste Deutsche: Der Pariser Karl Lagerfeld
Nach einer Vorabmeldung des Magazins Elle Decoration hält sich Karl Lagerfeld für einen „ziemlich bescheidenen“ Menschen. Er habe „gar nicht die Zeit für so viele Dinge, die andere machen: Urlaub, Yachten und so„, sagte der 71-Jährige im Interview. Lagerfeld schätze sich glücklich, seinen Leidenschaften frönen zu können: „Kollektionen, Fotos und Bücher. Das interessiert mich. Der Rest ist mir egal„, sagte der Chanel-Chefdesigner.
Lagerfeld betonte ein wiederholtes Mal, er schätze es, allein zu sein. Einerseits müsse er seine Batterien aufladen, andererseits sei er nicht daran gewöhnt, Rücksicht auf andere zu nehmen. „Das ist nicht immer einfach für die Menschen, die ich mag. Und die mich mögen.“
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Nov. 07
Dorian Gray – The Dark Side of the Beauty in Chemnitz
Peter Herrmann. All rights reserved.
Die Neue Sächsische Galerie in Chemnitz lädt zu einer Ausstellung über die dunkle Seite des Schönen. Der Text des Museums:
„DORIAN GRAY – THE DARK SIDE OF BEAUTY
Arbeiten sächsischer Künstler zu Oscar Wildes Roman
Wer lebte nicht gern im Zustand der andauernden Jugend, der ewigen Unschuld und der eitlen Bewunderung durch seine Umgebung. Die literarische Figur Oscar Wildes erfährt jene Leichtigkeit des Lebens bis zu ihrer Unerträglichkeit und scheitert an ihr. Dorian Gray verkörpert eine Utopie rücksichtsloser aber letztlich substanzloser Selbstverwirklichung. Von der polarisierenden Kraft der Hauptfigur her ist die Auswahl der Arbeiten für die Ausstellung getragen. Zwanzig Künstler verschiedener Genres wurden auf das Echo Dorian Grays in ihrem Werk befragt. Neue Arbeiten sind gezielt entstanden, ältere haben ihre Relevanz entfaltet. Alle verbindet ein entschiedener Gestus und das stark ausgeprägte reflektorische Element. Beteiligte Künstler: Andreas Dress, Heidemarie Dreßel, Heribert Friedl, Peter Herrmann, Panja Hillert, Susann Hoch, Olaf Holzapfel, Elke Hopfe, Jürgen Höritzsch, Jan Kummer, Michael Kunert, Florian Merkel, Rolf Münzner, Akos Novaky, Vlado Ondrej, Jana Ressel/Friedemann Stolte, Thea Richter, Stefanie Schilling, Anija Seedler, Karola Smy und Silvio Zesch.“
http://www.nsg-chemnitz.de
Nov. 06



